Industrie sucht Standards für 3D-Displays & -Brillen
Die amerikanische Vereinigung der Hersteller von Unterhaltungselektronik CEA drängt auf die Findung gemeinsamer Standards für stereoskopische 3D-Displays und -Brillen. Bisher verwenden die Anbieter solcher Produkte meistens proprietäre Technologien.
Die CEA will nun zumindest versuchen, Standards für 3D-Geräte für Heimanwender zu schaffen, um den Herstellern Kompatibilitätsprobleme zu ersparen und den Kunden den Umgang mit der Technologie zu erleichtern. Am 12. Mai soll ein erstes Treffen der CEA-Mitglieder zu diesem Thema stattfinden.
Dabei soll es unter anderem um getrennte Standards für aktive und passive 3D-Brillen gehen, die für die stereoskopische 3D-Darstellung benötigt werden, berichtet der Branchendienst 'EETimes'. Neben den Brillen will man sich auch mit weiteren Geräten wie HD-Fernsehern und Displays beschäftigen.
Durch die Schaffung von Standards würde es auch für die Anbieter von 3D-Inhalten einfacher, ein breites Spektrum von Endgeräten zu unterstützen. Bisher müssen sie sich meist für eine Technologie entscheiden. Außerdem können gemeinsame Regelungen mögliche "Nebenwirkungen" bei der Nutzung der 3D-Technik lindern. Bisher können 3D-Brillen Unwohlsein und Kopfschmerzen verursachen.
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