Android: Portierung für MIPS-Prozessoren kommt

Linux Die Open Source-Firma Embedded Alley arbeitet gemeinsam mit dem Chip-Hersteller RMI an einer Portierung von Googles Smartphone-Betriebssystem auf Prozessoren mit MIPS-Architektur. Die Einsatzmöglichkeiten sollen sich so deutlich erweitern. Die Arbeit der beiden Partner bezieht sich derzeit hauptsächlich auf den Au1260-Prozessor von RMI, aber auch andere Anbieter von MIPS-CPUs würden letztlich von der Portierung profitieren, berichtete das US-Magazin 'EE Times'.

Der Au1260 basiert auf einem MIPS32-Kern und arbeitet mit Taktfrequenzen von 333 bis 700 Megahertz. Zum Einsatz kommt der Chip beispielsweise in portablen Media Playern und Navigationssystemen. Aber auch Hersteller von Systemen in der Medizin und der produzierenden Industrie gehören zur Zielgruppe.

"Die Herausforderung liegt darin, dass Android bisher ausschließlich für Smartphones konzipiert ist", erklärte Matthew Locke, Chief Operating Officer von Embedded Alley. Der potenzielle Markt für ein solches Betriebssystem sei aber deutlich größer.

Bisher sind in vielen Geräten, die auf weniger verbreiteten Chip-Architekturen laufen, jeweils speziell entwickelte Systeme im Einsatz. Eine einheitliche Software-Plattform über verschiedene Architekturen hinweg hätte allerdings den Vorteil, dass Anwendungen nur noch geringfügig für neue Geräte angepasst werden müssten. Die Entwicklungskosten würden sich somit reduzieren.
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