USB-Speicher kümmert sich selbst um Datenschutz

Speicher Der japanische Computerhersteller Fujitsu hat einen USB-Datenspeicher entwickelt, der sich selbstständig um den Schutz sensibler Daten kümmern soll. Vor allem Unternehmen sollen von dem Gerät profitieren.

In dem System steckt nicht nur Flash-Speicher, sondern auch eine CPU und ein Akku. So kann der Speicher eine eigene Firmware nutzen. Diese sorgt beispielsweise dafür, dass alle enthaltenen Daten gelöscht werden, wenn das Produkt nicht binnen einer bestimmten Zeitspanne wieder an einen autorisierten Rechner angeschlossen wird.


Das soll verhindern, dass Unbefugte Zugriff auf sensible Daten erlangen können, wenn der Speicher unterwegs verloren geht. Wahlweise kann das System die Informationen auch behalten, sich aber deaktivieren und so von Fremdrechnern aus unlesbar machen.

Ein integriertes DRM-System ermöglicht es außerdem, für enthaltene Dokumente konkrete Rechte zu vergeben. So kann festgelegt werden, dass Dateien beispielsweise angesehen, aber nicht ausgedruckt sowie nur in vorher klar definierte Verzeichnisse im Firmennetzwerk kopiert werden dürfen.

Bei dem Gerät handelt es sich bisher erst um einen Prototypen, mit dem interne Tests laufen. Allerdings will Fujitsu entsprechende Speicher möglichst bald auf den Markt bringen.
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Endlich eine Lösung für Jedermann! Kein unnötiges Einlesen mehr in Verschlüsselungsanleitungen.
 
naja, selbst wenn man die daten nur lesen kann ist ausdrucken kein problem, notfalls einfach screenshot machen und den ausdrucken
 
Wie soll man denn das Ausdrucken verhindern können?!
 
Toll. man stelle sich vor, den Stick nimmt man mit, denkt nicht dran und in der Ferne schiebt man das Ding bei einem Kunden in den Rechner, um eine Powerpointpräsi zu zeigen - schwupps, alle Daten weg. Mal ehrlich, was soll der Mist? Was ist so schwierig an Truecrypt und nem Container? Und DRM, das bei irmennetzwerken entscheidet, was wohin kopiert werden kann? Sorry, aber das ist doch nicht wirklich neu, oder?
 
@mcbit: Dann stopf das Ding nicht bei einem Kunden in den Rechner. Es soll doch ganz klar um vertrauliche Dateien gehen, warum stopfst du einen Stick mit vertraulichen Dateien an einen Kundenrechner?


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