Interpol: Beweissicherung bald mit Microsoft-Tools

Wirtschaft & Firmen Die internationale Kriminalpolizei-Organisation Interpol führt in großem Umfang eine Sammlung von Tools zur Computer-Forensik ein, die von Microsoft zur Verfügung gestellt wird.

Die Behörden von 187 Mitgliedsstaaten sollen mit dem Produkt beliefert werden. Dieses trägt den Namen Cofee (Computer Online Forensic Evidence Extractor). Dabei handelt es sich um einen USB-Stick mit zahlreichen Tools, die Ermittler an ihren jeweiligen Einsatzorten nutzen können, um auf Computern Beweise sicherzustellen.


Microsoft hatte Cofee im vergangenen Jahr vorgestellt. Die Software ist kostenlos erhältlich und wird nach Angaben des Unternehmens aktuell von rund 2.000 Kriminalisten in 15 Ländern eingesetzt.

Der Einsatz der Tools soll die Ermittlungsarbeiten deutlich beschleunigen. Bisher mussten Computer in der Regel beschlagnahmt und von Spezialisten bei der Kriminalpolizei analysiert werden. Cofee soll es auch Beamten ermöglichen, vor Ort Beweise von Rechnern zu sichern, wenn sie keine tiefgreifenden Kenntnisse in der Computer-Forensik haben.

Dem dienen verschiedene Tools, die relativ einfach zu bedienen sind und jeweils für konkrete Aufgaben wie die Archivierung von E-Mails oder bestimmter Logfiles konzipiert wurden. Der Einsatz beschränkt sich allerdings auf Bereiche, in denen keine Verschlüsselungen umgangen werden müssen und beispielsweise nur bestimmte Informationen wie Nutzungszeiten oder die Kommunikation des Verdächtigen benötigt werden.
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Und wo ist der Downloadlink? :-)
 
@Moe007: "Die Software ist kostenlos erhältlich" Software ist Software, Hardware ist Hardware... Zum Thema Brain laden... Brain ist Hardware und die muss bei dir schon reichlich im Eimer sein -.-
 
@silentius: wer "im übertragenden Sinne" nicht kennt, hat noch nie was mit so einer Hardware zu tun gehabt...
 
@Moe007: rede dich doch nicht raus. dadurch bleibt dein erster kommentar trotzdem falsch. Es ist Software, die einfach nur auf nem USB-Stick is. warum sollte man sich also allein durch diese information, die man erst "extrahieren" muss, nicht auf die idee kommen, dass die software auch ohne USB-Stick vorhanden ist. und wie silentius schon den text zitierte, kann man daraus auch die Frage von nanowatt nachvollziehen.
 
@nanowatt: jah mindestens screens wären interessant


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