Neues Rootkit spioniert sehr gut getarnt Daten aus

Viren & Trojaner Das Sicherheitsunternehmen Prevx hat vor einer neuen Variante des Rootkits Mebroot gewarnt. Diese soll sich aktuell ausbreiten und über ausgefeilte Methoden verfügen, sich vor der Entdeckung durch Security-Software zu schützen.

Verbreitet wird die Malware über manipulierte Webseiten. Mehrere tausend Online-Angebote will Prevx schon entdeckt haben, über die der Schadcode ausgeliefert wird. Werden die Seiten auf einem anfälligen Computer geladen, infiziert das Rootkit den Master Boot Record (MBR).


Wenn Virenscanner den MBR anschließend Scannen, finden sie in der Regel keinerlei Hinweise auf eine Infektion. Beim Starten von Windows kopiert das Rootkit dann aber einen Prozess namens svc.host in den Arbeitsspeicher. Dieser hat die Aufgabe, Daten zu sammeln und an einen Server im Internet zu übermitteln.

Angreifer können so beispielsweise die Eingabe von Logins für das Online-Banking und andere sensible Informationen ausspionieren. Nach Angaben der Sicherheitsexperten ist dabei auch der Versand der Daten gut getarnt und kann nur schwer mit entsprechenden Netzwerk-Tools festgestellt werden. Da die Kommunikation über den herkömmlichen WWW-Port erfolg, helfen auch Firewalls kaum.

Die verschiedenen Sicherheitsunternehmen arbeiten derzeit an Updates für ihre Antiviren-Produkte, um die neue Mebroot-Variante aufspüren zu können. Die erste Fassung des Rootkits erschien im Dezember 2007 und war noch deutlich weniger ausgeklügelt.
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ich denke, hätte man das Sicherheitskonzept durchgezogen dann wären solche Probleme erst garnet aufgetreten Rootkits in Verbindung mit Schadcode is ja wohl der ober Hammer..... EDIT: über das bzw. die Minuse kann ich nur schmunzeln *gg*
 
@drmirage: Von was für einem Sicherheitskonzept redest du jetzt bitte? Und welchen Sinn hätten RootKits, wenn sie keinen Schadcode nutzen würden? Nur gut aussehen sollen die bestimmt nicht.
 
@Knarzi: 1. Rootkits sind nichts neues und Stammen ursprünglich aus Unix Zeiten, für Windows User sind sie unangebracht, soweit vom Nutzen, d.h. Rootkit bei Windows bedeutet eigentlich immer was schlechtes, jedoch is ein Rootkit ansicht nichts verkehrtes..., nur weil viele keinen Nutzen sehen heißt es nicht das keiner vorhanden ist 2. mit Sicherheitskonzept meine auch Speziel XP, Standardmäßig als Admin unterwegs zu sein, kann nie sicher sein, Microsoft hatte die Idee vom Eingeschränkten Konto... leider wurde das nie vernünftig umgesetzt (Bordeigenmittel von Windows sind eine Qual für Engeschränkte Konten), unter Linux ist es z.B. gang und gebe mit Benutzer Konten zu Arbeiten und mit Admin Konto Software oder Treiber zu installen Mit einem Eingeschränkten Konto werden angriffspunkte zumindest reduziert und Rootkits können dann auch nicht mehr viel anrichten
 
@drmirage: Alles gute hat nun mal auch Mißbrauchspotienzial. Und die ersten Rootkits in der Unix-Ecke waren nun mal dazu gedacht, Einbruchsspuren zu verschleiern. Und Rootkits sind auch heute noch im Linux/Unix-Umfeld das Hauptproblem, besonders im Serverumfeld. Und genau da zeigt sich eben, dass nicht nur das System Sicherheit gewährleistet, sondern der Admin, bzw. die darauf laufende Software. Scheinbar scheint dir dieser Bericht entgangen zu sein: http://tinyurl.com/2kb7fo In den meisten Fällen wird nach dem Einbruch ein Rootkit installiert um auch weiterhin die Kontrolle zu behalten. Vielleicht mag es bei Desktopsystem im Linuxbereich etwas schwerer sein, dank unbedarfter User im Endeffekt genauso einfach. Und deshalb immer die selben schwachsinnigen Diskusionen um ein Sicherheitskonzepzt anzufangen kannst du stecken lassen. Der "DAU" würde auch unter Linux sein Passwort eingeben, wenn in der Mail was von dicken Titten steht. Wie Einstein schon sagte, die Dummheit der Menschen ist unendlich.
 
@drmirage: Seit Vista arbeitet aber jeder Standardmäßig nicht mehr mit Admin-Rechten. Das Problem bei der ganzen Geschichte ist nur, dass das MS nicht konsequent genug umgesetzt hat. Zum Beispiel reicht es standardmäßig bei Vista aus (wenn ein Programm Admin-rechte benötigt und das UAC-Fenster aufgeht) einfach nur Ok zu drücken. Standardmäßig wird nicht das Admin-Kennwort abgefragt. Ausserdem finde ich es nicht gut, dass selbst ein DAU in der Lage ist die UAC bzw. Benutzerkontensteurung zu deaktivieren. Ich hoffe, dass sie bei Windows 7 (habs bisher noch nicht getestet) die UAC konsequenter umsetzen.


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