Talsohle fast erreicht: Intel sendet positive Signale

Wirtschaft & Firmen Der weltweit größte Chip-Hersteller Intel hat positive Signale ausgesandt. Die Talsohle der Rezession sei fast erreicht und eine neue Belebung der Branche sei absehbar, ließ der Konzern gestern verlautbaren. Im ersten Quartal musste man wegen der Weltwirtschaftskrise einen massiven Gewinnrückgang hinnehmen. Dieser fiel jedoch weniger drastisch aus, als erwartet. 647 Millionen Dollar Überschuss konnten letztlich vorgewiesen werden. Das entspricht einem Wert von 11 Cent je Aktie. Die Analysten hatten einen Einbruch auf 3 Cent je Aktie erwartet.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Intel noch 1,44 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaftet. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar. Damit lagen aber auch die Einnahmen über den Schätzungen von 6,98 Milliarden Dollar im Vorfeld.

Das Management geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der Umsatz in den kommenden Monaten nicht weiter zurück geht. Profitieren konnte Intel letztlich davon, dass sich die Privatkunden von der wirtschaftlichen Entwicklung nur bedingt beeindrucken ließen. Ihre PC-Käufe gingen - auch durch den Netbook-Boom - insgesamt weniger stark zurück, als es bei Business-Kunden der Fall war.
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