Betrüger ergaunerte über 9.000 iPods von Apple

Recht, Politik & EU Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Michigan hat sich des Betrugs am Computer-Hersteller Apple für schuldig bekannt. Er ergaunerte unter anderem rund 9.000 neue iPods von dem Unternehmen.

Nicholas Woodhams betrieb selbst ein Reparaturgeschäft für Elektronik. Über dieses reichte er bei Apple Seriennummern von angeblich defekten iPod Shuffles ein. Der Computer-Hersteller sandte ihm daraufhin Ersatzgeräte zu. Er schickte jedoch nicht - wie verlangt - die defekten Geräte im Tausch zurück, schließlich besaß er diese gar nicht.


Die so erhaltenen neuen Music-Player verkaufte er anschließend. Bei einer Überprüfung des Sachverhalts durch Apple flog der Schwindel auf. Im März wurde Klage eingereicht. Im Zuge der Ermittlungen zeigte sich, dass Woodhams den Computer-Hersteller auch auf einem zweiten Weg betrogen hatte, berichtete 'ArsTechnica'.

In seinem Geschäft nahm er auch andere iPods zur Reparatur an, bei denen die Garantiezeit abgelaufen war. Bei den Geräten tauschte er die Gehäuseteile, auf denen die Seriennummer steht, gegen die anderer iPods aus, deren Garantie noch Bestand hatte.

Die so manipulierten Geräte schickte er zur kostenlosen Reparatur an Apple. Seine angeblichen Mechaniker-Dienste ließ er sich anschließend von seinen Kunden gut bezahlen.

Die Klage wurde ohne eine ordentliche Verurteilung beigelegt. Woodhams verpflichtete sich im Gegenzug, Apple zu entschädigen und eine offenbar nicht gerade geringe Geldbuße zu zahlen. Um die geforderten Beträge aufzubringen, verkauft er sein Haus, seine beiden Autos und überweist außerdem seine Bargeldbestände in Höhe von 57.000 Dollar.
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Wie dumm ist das denn bitte von Apple, ich würde erstmal die defekten Geräte zurück verlangen, wie es eigentlich jeder normale Betrieb machen würde! Oo
 
@Da Gummi: Die sind aber im Besitz von unschuldigen Kunden. Der hat sich doch nur die Seriennummern abgeschrieben und sich damit neue besorgt.
 
@Da Gummi: Scherzkeks: Wie soll er defekte Geräte zurückschicken, wenn diese nicht kaputt sind (sondern nur deren Seriennummer an Aple gesendet wurde) und er diese nicht besitzt?
 
[re:3] FFX am 09.04.09 11:54 Uhr
(+3
@Da Gummi: Naja, dumm ist das nicht von Apple. Würde es eher so formulieren, dass Apple kundenfreundlich war und daher den Vorabaustausch angeboten hat. Allerdings wird dieser Service wohl bald keine Existenz mehr haben, wenn es mehrere faule Eier wie den Betrüger aus der News gibt. Dumm war es nur vom Betrüger, dass er wirklich gedacht hat, er könne sein Geschäft durch Apple "finanzieren" lassen.
 
@SunBlack: richtig lesen, was "da gummi" schreibt!... um genau dieses zu vermeiden, dass keine betrügereien getätigt werden können, hätte apple die neuen handys nur gegen die alten tauschen sollen, wie es jeder normale betrieb auch macht... oder hast du schonmal bei einem umtausch das kaputte gerät im nachhinein abgegeben?...


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