Microsoft: Verbreitung von Scareware nimmt stark zu

Viren & Trojaner Der Software-Konzern Microsoft berichtet in der sechsten Ausgabe seines Security Intelligence Reports von einem deutlicher Anstieg sogenannter Rogue Security Software (vorgetäuschter Sicherheitsprogramme).

"Internetnutzer werden immer vorsichtiger und verwenden zunehmend Sicherheitssoftware. Diesen Trend nutzen Kriminelle aus, um ihnen gefälschte Sicherheitsprogramme, so genannte Scareware oder Rogue Security Software, unterzuschieben", heißt es in dem Bericht.


Diese fordert den Nutzer auf, für den Schutz gegen Schadprogramme zu zahlen. Jedoch bietet sie tatsächlich wenig oder keinen Schutz und stiehlt stattdessen persönliche Informationen oder beeinträchtigt die Produktivität. Zwei Scareware-Familien, FakeXPA und FakeSecScan, waren in der ersten Jahreshälfte noch nicht unter den Top 25, wurden aber im zweiten Halbjahr auf mehr als 1,5 Millionen Computern entdeckt und gehören damit zu den zehn häufigsten Sicherheitsgefahren. Zudem wurde der Trojan-Downloader Win32/Renos auf 4,4 Millionen PCs registriert, ein Anstieg von 66,6 Prozent innerhalb eines halben Jahres.

Es zeige sich auch, dass sich Angreifer durch die steigende Sicherheit der Betriebssysteme verstärkt auf die Anwendungsebene konzentrieren, hieß es. Über 90 Prozent der Schwachstellen in der zweiten Jahreshälfte 2008 wurden demnach in Applikationen und Browsern entdeckt. Diese wurden auch entsprechend häufig zum Ziel von Malware.

Gestohlene und verloren gegangene Computer-Ausstattung ist mit 50 Prozent weiterhin der häufigste Grund für den Verlust von Daten, so Microsoft. Der Einsatz von Verschlüsselungssystemen sei daher dringend anzuraten, hieß es. Technische Vorkehrungen seien in Unternehmen außerdem zusätzlich von strengeren Sicherheitsrichtlinien zu ergänzen.

Ein erfreuliche Nachricht hat Microsoft dabei zumindest für die deutschen Nutzer. Von jeweils 1.000 überprüften Rechnern seien hierzulande im Durchschnitt nur 3,6 mit Malware infiziert. International liege der Wert mit 8,6 Prozent deutlich höher.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Was ich mich schon immer frage, warum ist es nicht möglich denen die Konten einzufrieren? Irgendwohin sollen die Leute ja schliesslich das Geld überweisen und den Tatbestand des Betruges ist auch erfüllt.
 
@DrJaegermeister: die Konten sind sicher auf kleinen Pazifikinseln wo kein Richter rankommt.
 
Dazu hier: http://www.daujones.com/detail.php?usrid=10242. Tipp: Lest auch mal die anderen Stories von ihm.
 
Nutzt endlich andere Betriebssysteme, dann seid ihr nicht mehr die üblichen "Nutzer" und Verbraucher und es wird sich eine himmlische Ruhe in der Arbeitsweise einstellen. Die Anzahl dieser Meldungen ist bereits erschreckend, wenn man direkt oder indirekt hiervon betroffen ist. Ihr alle habt es in der Hand und könnt euch frei entscheiden. Traut euch! Zurück könnt ihr jederzeit, wenn es euch nicht gefällt.
 
@netmin: "90% über die Anwendungsebene" - Ja, ganz besonders auch Firefox.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

TechNet Online

Security-Tipps