Microsoft holt Unterstützung für 'Zukunfts-Windows'

Windows Microsoft holt sich mit Jonathan Shapiro prominente Unterstützung für die Arbeit an seinem Mikrokernel-basierendem Forschungs-Betriebssystem "Midori". Shapiro ist einer der Entwickler der Programmiersprache BitC und des Betriebssystems Coyotos. Wie Microsoft-Kennerin Mary-Jo Foley berichtet, gab Shapiro seinen Einstieg bei Microsoft über die BitC-Mailing-Liste bekannt. Er werde ab August in einer "recht hohen Position" für den Softwarekonzern tätig sein, so Shapiro. Für BitC bedeutet dies, dass wahrscheinlich jemand anders den ersten Release verantwortlich zeichnen muss.

Shapiro wolle zwar versuchen, alle geplanten Features vor seinem Wechsel zu Microsoft umzusetzen, was sich jedoch als unmöglich herausstellen könnte. Er sucht deshalb einen Nachfolger, der das Projekt weiterführt. Bei Microsoft soll Shapiro offenbar an der Entwicklung von Midori entscheidend beteiligt werden.

Midori ist wie Coyotos ein Mikrokernel-basiertes Betriebssystem, das derzeit noch in der Inkubationsphase steckt. In ferner Zukunft soll es möglicherweise als objektorientiertes verteiltes Betriebssystem an die Stelle des uns bisher bekannten Windows treten soll.

Midori ist eine Weiterentwicklung des von Microsoft Research entwickelten Betriebssystems Singularity. Alle Teile werden in Form von Managed Code realisiert, sie laufen also in einem Framework. Midori soll direkt auf der nativen Hardware laufen, wobei es sich um x86, x64 und ARM Plattformen handeln kann.
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