BT blockt 40.000 Zugriffe auf Kinderpornos am Tag

Recht, Politik & EU Der britische Telekommunikationskonzern BT blockiert mit seinen Filtersystemen täglich 35.000 bis 40.000 Zugriffsversuche auf Webseiten, die Kinderpornographie enthalten sollen.

Das Unternehmen setzt ähnliche Sperren ein, wie sie auch in Deutschland geplant sind. Dabei kommt eine URL-Liste der Internet Watch Foundation (IWF) zum Einsatz, die regelmäßig aktualisiert wird und jeweils zwischen 800 und 1.200 Adressen enthält, berichtet der 'Register'.


Hochgerechnet auf alle Provider Großbritanniens gibt es also rund 58 Millionen Page Impressions pro Jahr, die in den Filtern hängen bleiben. Die Versuche, über das World Wide Web an Kinderpornographie zu gelangen, machen also einen verschwindend geringen Teil der insgesamt abgefragten Webseiten aus.

Obwohl BT das Filtersystem bereits seit 2004 einsetzt, verzeichne man seit Jahren keinen Anstieg der Zahlen, so ein BT-Sprecher gegenüber dem Magazin. Dies sei vor allem daher erstaunlich, da die Zahl der Internet-Nutzer in Großbritannien seitdem ein gutes Stück gewachsen ist.

Über die Dunkelziffer könne man allerdings keine Angaben machen. Abrufe über Proxies im Ausland oder gänzlich andere Wege wie P2P-Verbindungen könne man nicht messen.
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Zitat:" Die Versuche, über das World Wide Web an Kinderpornographie zu gelangen, machen also einen verschwindend geringen Teil der insgesamt abgefragten Webseiten aus. " Ach echt??? wer haette das gedacht.....wenn auch nur 2 Kinderleben "gerettet" werden könnten, würde sich ein solcher Filter meiner Meinung nach schon lohnen. Jeder einzelne, der erwischt wird, sollte sofort zur Anzeige gebracht werden.....
 
@sponch: die kinder werden auch vergewaltigt, wenn die seiten geblockt werden. das rettet also niemanden.
 
[re:2] sponch am 07.04.09 18:56 Uhr
(-93
@namronia: du musst es ja wissen....
 
@sponch: Du glaubst doch nicht im Ernst was die da schreiben? Wenn die Seiten gesperrt sind warum sollte die Leute dann jeden Tag aufs neue (40000 mal) probieren die Seiten anszusurfen? Die werden wohl eher zufällig dort landen von einer normalen Pornoseite aus gelinkt und sind warscheinlich gar keine Pädos. Die wirklich kranken Freaks haben warscheinlich ihre eigene Seiten die nicht in dem Filter sind und somit in keiner Statistik auftauchen. Das was die hier veröffentlicht haben ist Augenwischerei um dem dummen Bürger klar zu machen wie toll doch Internet Zensur ist.
 
@namronia: Wo keine Nachfrage herrscht, gibts auch kein Angebot. Würden also derartige Seiten tatsächlich ohne Besucher bleiben, wäre unzähligen Kindern geholfen.


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