Skype verärgert über Blockade durch die Dt. Telekom

Kommunikation Anfang der Woche hat Skype die Veröffentlichung seiner VoIP-Software für iPhones und Blackberrys bekannt gegeben. Bereits kurz darauf kündigte die Deutsche Telekom an, die Nutzung der Software zu unterbinden. Als Begründung führte Telekom-Konzernsprecher Alexander von Schmettow an, dass das hohe Datenaufkommen bei Audio-Streams das Netz überlasten könnte. Darüber hinaus könne man nicht garantieren, dass die Sprachqualität auf ähnlichem Niveau ist, wie bei einem herkömmlichen Anruf, was negativ auf die Telekom zurückfallen könnte.

Bei Skype ist man über das Vorgehen alles andere als erfreut. In einem Blogeintrag kritisiert Robert Miller, Leiter der Skype-Rechtsabteilung die Deutsche Telekom nun für ihr Vorgehen und zweifelt die Begründung für die Blockade der Software im Mobilfunknetz und den WLAN-Hotspots von T-Mobile an.

Miller hält es für dreist, technische Gründe für das Blockieren der VoIP-Software vorzuschieben, wenn es der Deutschen Telekom seiner Meinung nach nur darum geht, das eigene Geschäftsmodell zu schützen. "Skype funktioniert einwandfrei auf dem iPhone, wie weltweit mehrere Hunderttausend Personen bestätigen können", so Miller.

Schockiert zeigt sich Miller auch darüber, dass die Nutzer selbst bei einem Wechsel zu einem anderen Mobilfunkanbieter die Software nicht nutzen dürften, da die deutschen Mobilfunker die Nutzung von Skype in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen untersagen würden. Enttäuscht ist Miller darüber hinaus von den Regulierungsbehörden.

Weder in Deutschland, noch in der Europäischen Union würden die Regulierungsbehörden gegen die "offenkundig unfairen Praktiken" der Anbieter vorgehen. Die Kunden würden schließlich für die Internetnutzung bezahlen und damit einen vollwertigen Zugang ohne Sperren verlangen, so Miller.
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