NEC stellt die Produktion von Computern zum Juli ein

Desktop-PCs Der japanische Technologiekonzern NEC stellt den Verkauf von Computern bis Juli 2009 ein. Bis zum Sommer will das Unternehmen den Vertrieb von PCs in Japan und dem Rest von Asien aufgeben und verlässt den Markt damit vollends. Der drastische Schritt wurde am Sonnabend von einem Vertreter von NEC gegenüber Medienvertretern angekündigt. Hintergrund sind offenbar die andauernden Verluste im Geschäft mit PCs in Übersee. NEC ist in Japan noch immer Marktführer.

Die Firma hatte aber schon länger Schwierigkeiten, ihre Produkte in Europa und anderen Regionen der Welt an den Mann zu bringen. Derzeit wird NEC zudem von Umsatzproblemen geplagt, denn man musste einen Verlust von fast drei Milliarden US-Dollar ankündigen.

Der Konzern hat umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, in deren Rahmen man nicht profitable Unternehmenszweige aufgibt und die Entlassung von mehr als 20.000 Mitarbeitern in aller Welt plant. NEC hatte sein europäisches Retail-Geschäft mit PCs schon 2006 verkauft. Seitdem ging nur noch ein Sechstel der rund 3 Millionen PCs des Herstellers in Regionen außerhalb Japans.
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