Australien: Neues Tool hilft Polizei in P2P-Netzen

Filesharing Die Polizei im australischen Queensland hat eine neue Software eingeführt, mit der Straftäter in Filesharing-Netzen besser verfolgt werden können. Der erste Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Bereits während der Ausbildung für den Gebrauch des Programms identifizierten die Ermittler einer Sonderabteilung zur Bekämpfung von Kinderpornographie einen Nutzer aus Brisbane, berichtete das australische Magazin 'ITNews'. Dieser soll größere Mengen an kinderpornographischem Material bereitgestellt haben.

Der mutmaßliche Täter wurde offenbar enttarnt, obwohl er eine abgesicherte Verbindung nutzte. Dies geht zumindest aus einer Stellungnahme des australischen Kommunikationsministers Stephen Conroy hervor, die dieser gegenüber dem Fernsehsender ABC1 abgab. Um welches Filesharing-Netz es sich im Konkreten handelte, wurde allerdings nicht bekannt gegeben.

Der Minister musste eingestehen, dass die auch in Australien eingeführten Sperrungen von Webseiten von solchen Verbreitungswegen einfach unterlaufen werden. Neue Anwendungen für die Ermittler - wie eben das eingesetzte neue Tool - würden es aber ermöglichen, direkt gegen Anbieter vorgehen zu können, sagte er.

Dem 53-jährigen Mann werden den Angaben zufolge mehrere Straftaten vorgeworfen: So steht neben der Verbreitung von Kinderpornographie auch deren Herstellung auf der Liste.
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