MIT: Neues Material ermöglicht 1.000-GHz-Chips

Forschung & Wissenschaft Forscher am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeiten derzeit mit einem neuen Material, dass Prozessoren mit sehr hohen Taktraten ermöglichen soll. Graphene heißt der Werkstoff. Mit ihm sollen sich Chips konstruieren lassen, die im Bereich von 500 bis 1.000 Gigahertz arbeiten. Bei Graphene handelt es sich um die einzelnen Kohlenstoffatom-Gitterschichten, aus denen sich Graphit zusammensetzt. Während die Struktur hier eben ist, gibt es auch röhrenförmige Strukturen, die als Kohlenstoff-Nanoröhrchen bekannt sind.

Wegen der hohen Festigkeit und einigen anderen Eigenschaften gelten beide Materialien als wichtige Grundlagen für zukünftige Elektronik-Anwendungen. Den Forschern am MIT ist es nun gelungen, einen experimentellen Chip aus Graphene zu entwickeln.

Dieser lässt sich zur Frequenzmultiplikation einsetzen. Während diese Technologie mit heutigen Komponenten Ergebnisse mit vielen Störungen liefert, die aufwändig herausgefiltert sein müssen, stellt der Graphene-Chip mit seinem einzigen Transistor ein sehr klares Signal bereit.

Bereits in ein bis zwei Jahren wollen die Forscher erste Anwendungen zur Marktreife entwickelt haben. Deshalb arbeitet man parallel an der Entwicklung von Graphene-Wafern, die für die Massenproduktion benötigt würden.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren102
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Zur Gamescom: Acer Monitor
Zur Gamescom: Acer Monitor
Original Amazon-Preis
305
Im Preisvergleich ab
279
Blitzangebot-Preis
269
Ersparnis zu Amazon 12% oder 36

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden