MIT: Neues Material ermöglicht 1.000-GHz-Chips
Graphene heißt der Werkstoff. Mit ihm sollen sich Chips konstruieren lassen, die im Bereich von 500 bis 1.000 Gigahertz arbeiten. Bei Graphene handelt es sich um die einzelnen Kohlenstoffatom-Gitterschichten, aus denen sich Graphit zusammensetzt. Während die Struktur hier eben ist, gibt es auch röhrenförmige Strukturen, die als Kohlenstoff-Nanoröhrchen bekannt sind.
Wegen der hohen Festigkeit und einigen anderen Eigenschaften gelten beide Materialien als wichtige Grundlagen für zukünftige Elektronik-Anwendungen. Den Forschern am MIT ist es nun gelungen, einen experimentellen Chip aus Graphene zu entwickeln.
Dieser lässt sich zur Frequenzmultiplikation einsetzen. Während diese Technologie mit heutigen Komponenten Ergebnisse mit vielen Störungen liefert, die aufwändig herausgefiltert sein müssen, stellt der Graphene-Chip mit seinem einzigen Transistor ein sehr klares Signal bereit.
Bereits in ein bis zwei Jahren wollen die Forscher erste Anwendungen zur Marktreife entwickelt haben. Deshalb arbeitet man parallel an der Entwicklung von Graphene-Wafern, die für die Massenproduktion benötigt würden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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