Microsoft: Kein Trend zu Linux durch Wirtschaftskrise

Linux Die aktuelle Wirtschaftskrise führen anders als vielleicht erwartet nicht dazu, dass Firmen von Windows auf das freie Betriebssystem Linux wechseln, so Microsoft. Stattdessen würden die Unternehmen einfach die von ihnen bereits genutzten Plattformen weiter verwenden.

Microsofts Senior Director of Platform Strategy Sam Ramji erklärte gegenüber 'TechFlash', dass man kaum Veränderungen im Markt sehe, die durch die Wirtschaftsprobleme ausgelöst werden könnten. Die Kunden würden derzeit die Philosophie verfolgen, bei dem zu bleiben, was sie haben. Bei neuen Vorhaben würden diese auf Basis der vorhandenen Infrastruktur umgesetzt, was auch im Bereich der Betriebssysteme und Datenbanken der Fall sei.


Ramji bezog sich mit seinen Äußerungen auf eine neue Studie, die von dem Marktforschungsunternehmen IDC im Auftrag von Novell durchgeführt wurde. Der Linux-Distributor, welcher mit Microsoft ein weitreichendes Interoperabilitäts- und Patentabkommen geschlossen hat, hatte die Erkenntnisse der Marktforscher zuvor zu seinen Gunsten interpretiert und von einem durch mögliche Kosteneinsparungen motivierten Trend zu Linux gesprochen.

Bei Microsoft ist man eher der Meinung, dass die Ausgaben für IT-Anschaffungen von den meisten Firmen auf ein Niveau reduziert worden sind, auf dem man nur noch die wirklich für den Geschäftsbetrieb notwendigen Maßnahmen durchführt. Der Einkauf von neuer Hard- und Software, sowie Trainingsmaßnahmen würden deutlich reduziert, so Ramji. Plattformwechsel seien zunehmend unwahrscheinlich, weil die Firmen versuchen, möglichst viel aus ihrer bestehenden Infrastruktur heraus zu holen.

Mit Blick auf Open-Source-Software im Allgemeinen war Ramji bemüht klarzustellen, dass Microsoft von freier Software profitiert. Es gebe nicht nur mehr kommerzielle Software für Windows, sondern auch mehr Open-Source-Pakete, die auf dem Microsoft-Betriebssystem laufen. Die verbesserte Interoperabilität führe derzeit zu mehr Wachstum in diesem Bereich.
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Ma muss bei sowas nichtnur den geringen preis der Anschaffung beachten sondern auch die Arbeitszeit der Systempflege. Bei uns an der Uni sieht man das ganz gut das die Windows Kisten weniger gewartet werden müssen als die Linuxe. Vorallem aber braucht man dann auch umschulungen und ggf neues personal. Also das die Argumentation Linux ist kostenlos gültig ist ist nur beim Privatanwender der fall.
 
@Clawhammer: du vergißt dabei die hardwarekosten. ein aktuelles linux begnügt sich immernoch mit einem single-cor-prozessor und 1 gb ram, während ich da kein vista drauf tun möchte... also können ältere systeme mit aktueller, supporteter software ausgestattet werden und müssen nicht in die dritte welt abgeschoben werden, die ja dann vor einem ähnlichen problem stehen würden...
 
@Clawhammer: linux installiert man und es läuft ewig, wo ist da denn die wartung ? eher bei windows so, das immer was am system machen muss, ccleaner etc..
 
@muzel: Komisch...ich muss bei Vista nie was machen...das OS schaut zu sich selbst...XP möglicherweise ja aber Vista sicher nicht...
 
@muzel: Ich muss mein Linux system auch warten. Ich installiere regelmässig die Sicherheitsupdates und schaue mir die Logdateien an.


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