HackersBlog gibt Suche nach Sicherheitslücken auf

Hacker Das Team um das HackersBlog hat heute das Ende seiner Tätigkeit angekündigt. Die Hacker aus Rumänien machten sich einen Namen, weil sie Sicherheitslücken in den Webseiten verschiedener großer Unternehmen aufdeckten.

Für den Rückzug gibt es verschiedene Gründe. In erster Linie seien die Teammitglieder nicht mehr bereit, ihre gesamte Freizeit unbezahlt für die Suche nach Sicherheitsmängeln zu opfern. Die Tätigkeit sei zuletzt außerdem langweilig geworden, hieß es.


Andererseits sehen sie die Ergebnisse ihrer Arbeit offenbar nicht ausreichend gewürdigt. "Große Unternehmen werden nie zugeben, dass es Probleme gibt - unabhängig davon, wie groß diese sind. Das ist im Business üblich und dient dazu, eine weiße Weste zu wahren", heißt es in einer Stellungnahme.

Offizielle Mitteilungen würden nur der Desinformation dienen und von der Wahrheit über bestehende Gefahren ablenken, so die Hacker. Mehrfach machten sie in der letzten Zeit die Erfahrung, dass größere Firmen wie der britische Telekommunikationskonzern BT die von ihnen veröffentlichten Informationen über Sicherheits-Probleme vehement bestritten.

Zuletzt sorgten die Hacker für Aufsehen, als sie Lücken in den Webseiten verschiedener großer Security-Firmen wie Kaspersky Labs und BitDefender aufdeckten. In ihrem Abschiedsschreiben drücken sie ihre Hoffnung aus, dass sich andere Sicherheitsexperten und Hacker finden, die ihre Arbeit weiterführen.
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Wenn diese "großen" Unternehmen wehement abstreiten, dass sie ein Sicherheitsproblem haben, wieso führt man es ihnen dann nicht schmerzlich und medienwirksam vor Augen?
 
@Memfis: Weil das ausnutzen von Sicherheitslücken bzw. das "Hacken" nicht unter die Legalen Tätigkeiten fällt und keiner bock hatte in den Knast zu gehn?
 
@Memfis: Und da sind wir wieder bei dem Unterschied zw. Hacker und Cracker.
 
@Memfis: Das ist doch genau das Problem. Entdeckt jemand eine Sicherheitslücke und gibt dieser die bekannt, wird der nur müde belächelt und die grossen Firmen streiten natürlich alles ab. Nutzt derjenige aber die Lücke aus um z.B. eine Webseite zu verändern oder Daten testweise herunterzualden ist das Geschrei gross und und die "angegriffenen" Firmen usw. stehen wie die Deppen da. Leider steht in diesem Fall der Angreifer (der die Lücke nur aufzeigen will) mit einem Bein im Knast.
 
@drhook: Ist es denn ein Wunder das die Firmen gegenüber der Öffentlichkeit alles abstreiten? Das wäre ja nahezu selbstmörderisch wenn sie zugeben das ihre Software/Webseite unsicher ist.


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