Flics sagen: "Au Revoir Windows, Bonjour Linux"

Linux Die französische Polizei stellt ihre Computer-Systeme von Windows auf das freie Betriebssystem Linux um. Den Angaben zufolge sollen die Ausgaben für den IT-Bereich um 70 Prozent gesenkt werden.

Rund 5.000 PCs an den Arbeitsplätzen der Beamten werden bereits mit Ubuntu Linux betrieben. Weitere 15.000 sollen noch in diesem Jahr umgestellt werden, teilte die Gendarmerie Nationale mit. Bis 2015 soll dann landesweit der gesamte Rechnerpool in den Dienststellen mit freier Software arbeiten - dabei geht es um rund 90.000 Systeme.


Der Umstieg hat eine längere Geschichte. Im Jahr 2002 wurde bereits beschlossen, bei der Datenspeicherung ausschließlich auf offene Standards zu setzen. So sollte die innerorganisatorische Kommunikation vereinfacht werden.

2004 begann man schließlich, dass Problem der Software-Lizenzen anzugehen. Diese machten einen Großteil der Ausgaben im IT-Bereich aus und die Polizei suchte nach Sparpotenzialen. So begann man, Microsoft Office gegen OpenOffice.org auszutauschen. Probleme bei der Nutzung der neuen Software gab es kaum, die Erfahrungen waren insgesamt positiv, hieß es.

Im Jahr 2007 stand dann die Entscheidung an, von Windows XP auf Windows Vista umzusteigen. "Das hätte uns kaum Vorteile gebracht und Microsoft merkte an, dass für die Nutzer ein Training im Umgang mit dem neuen System nötig wäre", teilte die Gendarmerie Nationale weiter mit.

Daraufhin begannen Tests mit Ubuntu Linux. Die Migration erwies sich den Angaben zufolge aus Sicht der Anwender erneut als relativ unkompliziert. "Die beiden größten Unterschiede sind andere Icons und Spiele - und Spiele haben bei uns keine Priorität", so die Polizei.
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WAHAHAHAHA, wenn deren polizisten auch so gut geschult sind wie unsere dann gibt es nur chaos und tod. Nichts gegen linux, ich benutze es selber und finde es klasse. Aber das ist halt nicht für... solche leute.
 
@ReVo-: Glaubst du denn etwa die französischen Polizisten werden ihren eigenen Kernel erstellen müssen^^
 
@ReVo-: Stimmt. Ich glaube die müssen demnächst die 70% Ersparnis in die Personalaufstockung der IT-Abteilung stecken >:-D
 
@ReVo-: Kommt immer drauf an was "solche Leute" am PC machen sollen. Wenn die ne Intranetseite aufrufen um da Betrugsfälle, o.ä. aufzunehmen, dann ists am Ende egal ob der Unterbau Linux oder Windows heißt. Wichtig ist da nur das der Webbrowser die Webapplikation korrekt ausführen kann. Und Dokumentvorlagen kann man auch mit OpenOffice statt mit Word ausfüllen. Windows und MS-Office können ihre Vorzüge ausspielen wenns in den richtigen Enterprisesektor geht.
 
@ReVo-: Die sollen nicht anfangen das System neu zu konfigueren, sie sollen des weiteren nicht den Kernel austauschen oder sich selbst software programmieren. Als normaler user ist die chance Linux kaputt zu machen wohl extremst geringer, als die, ein wenig zu vernichten. Außerdem find ich deinen Kommentar einfach nur dumm, spare mir aber eine Bewertung... Ansich ist die Entscheidung nicht gefallen, weil windows windows ist sondern, weil man Geld sparen wollte und MS behauptete das die Polizisten wieder ne extra Schulung für Vista brauchen. Das war halt einfach ein taktischer Fehler. Wenn man weiss das die Polizei eh schon mit Linux angefangen hat, würde ich doch alles tun um ihn mein neues System anzudrehen und sie nicht noch zusätzlich verschrecken ^^


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