Premiere fordert Millionen von Receiver-Hersteller

Recht, Politik & EU Der Pay-TV-Sender Premiere hat eine millionenschwere Schadensersatzklage gegen Kathrein, einen Hersteller von Settop-Boxen eingereicht. Man wirft dem Partnerunternehmen Vertragsbruch vor.

Wie Premiere in der Klageschrift ausführt, habe sich Kathrein als Lieferant von Receivern verpflichtet, selbst keine Technologien zum Umgehen der Verschlüsselung herzustellen oder zu vertreiben und auch keine Beziehungen zu anderen Firmen zu unterhalten, die solches tun.


Durch personelle Verstrickungen soll Kathrein jedoch gegen diese Klausel verstoßen haben. Nach Angaben Premieres sei Anton Kathrein nicht nur bei den beklagten Unternehmen Mehrheitseigner, sondern auch bei der Firma Zehnder, die Receiver aus China importiert haben soll, mit denen man die Pay-TV-Verschlüsselung aushebeln konnte.

In der Klage werden 33 Importlieferungen und 489 Weiterverkäufe der Geräte an Händler als Vertragsverletzungen aufgeführt. Pro Vorfall verlangt Premiere 50.000 Euro, was einem Gesamtwert von 26,35 Millionen Euro entspricht. Seitens Kathreins wird allerdings bestritten, dass eine Verbindung zu Zehnder besteht. An dieser Firma halte Anton Kathrein lediglich eine indirekte Beteiligung, hieß es.
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Die spinnen doch..
 
@TamCore: Ob ein Vertrag gebrochen wurde oder nicht, und ob es dann entsprechend geahndet werden sollte, ist keine Frage von Symphatie, zum Glück.
 
@TamCore: ne finde ich nicht, vertra ist vertrag. oder willst du das diene sämtlichen verträge auch gebrochen werden. arbeitsvertrag, mietvertrag etc.pp. allerdings find ich die summe bisschen übertrieben, aber bitte "indirekt" sagt doch schon alles. das sie doch kontakt haben.
 
@Homeboy23do: ich finde auch die Summe etwas ungerechtfertigt. Zudem ist Kathrein bei uns in der Gegend einer der Hauptarbeitgeber. Allein bei uns im Ort haben die mehrere Werke, daher wäre das wohl ein großer Schaden nicht nur für das Unternehmen, sondern für eine ganze Stadt.
 
@Homeboy23do: vertrag ist vertrag stimmt ja schonmal nicht so ganz. es gibt verträge die einfach ungültig sind, weil sie zum beispiel gegen gesetze verstoßen. zudem wenn ich aktien von einem unternehmen habe, bin ich auch an dem unternehmen indirekt beteiligt. deshalb mach ich mit denen noch lange nicht gemeinsame sache....


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