Galeria Kaufhof nimmt Killerspiele aus dem Sortiment

PC-Spiele Der bekannte Handelskonzern Galeria Kaufhof hat angekündigt, zukünftig keine so genannten "Killerspiele" mehr zu verkaufen. Damit sind Titel gemeint, die eine Freigabe ab 18 Jahren von der USK erhalten haben. Laut einem Bericht des Branchendienstes 'Gamesmarkt' hat man sich nach dem Amoklauf in Winnenden dazu entschlossen. Bundesweit soll bereits mit dem Ausräumen der Regale begonnen worden sein. Die Spiele, die in den Prospekten beworben wurden, sollen im März noch verkauft werden. Ab April werden auch diese Produkte verschwinden.

Unterdessen hat die Familienministerin Ursula von der Leyen erneut vorgeschlagen, jugendliche Testkäufer einzusetzen, um die Einhaltung des Verkaufsverbots von Computerspielen ohne Jugendfreigabe zu kontrollieren.

Betroffen sind Spiele, die eine rote Plakette mit der Aufschrift "Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG" tragen. Verstößt ein Händler gegen die Anordnung, muss er mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen.
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