Australien: Ex-Admin wegen Racheaktion verurteilt

Recht, Politik & EU In Australien ist ein ehemaliger Administrator, der bis vor einiger Zeit beim öffentlichen Dienst angestellt war, zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Der 28-jährige David Anthony McIntosh war Anfang des letzten Jahres entlassen worden. Aus Wut darüber drang er in das System des öffentlichen Dienstes ein und löschte die Nutzerkonten tausender anderer Angestellter. Diese konnten sich Tags darauf nicht mehr einloggen.

Nach Angaben der Behörden verursachte die erzwungene Untätigkeit der Beschäftigten einen Schaden in Höhe von rund 825.000 Dollar. Hinzu kommen die Ausgaben für die Wiederherstellung der Daten. Betroffen waren die Gesundheitsverwaltung, eine Klink, ein Gefängnis und der Oberste Gerichtshof der Northern Territories.

Für das Login in das Netzwerk verwandte McIntosh den Account eines ehemaligen Kollegen, bei dem er zum Zeitpunkt seiner Tat wohnte. Während der Aktion soll er sehr deprimiert und angetrunken gewesen sein, gab er vor Gericht zu Protokoll.

Da die Untersuchungshaft mit angerechnet wird, kann McIntosh damit rechnen, bereits in zwei Monaten auf Bewährung entlassen zu werden. Gegenüber der Tageszeitung 'Northern Territories News' gab er an, nach dem Ende der Haft nicht mehr im IT-Bereich arbeiten zu wollen.
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