Forscher finden billige Breitband-Links fürs Land

Forschung & Wissenschaft Australische Forscher wollen einen Weg gefunden haben, auch ländliche Regionen preiswert mit hohen Bandbreiten versorgen zu können. Sie setzen dabei auf passive optische Netze.

Die Preise der herkömmlichen Breitband-Technologien wie DSL oder Fernsehkabel sind für die Anbindung sehr dünn besiedelter Gebiete zu teuer. Auch Alternativen wie Mobilfunk und Satelliten-Links sind vergleichsweise teuer und bieten oft nicht die beste Performance.


Bessere Ergebnisse sollen Glasfaser-Leitungen bieten. Die infrage kommenden passiven optischen Netze sind sehr preiswert. Allerdings weisen diese auch einen recht hohen Signalverlust auf, so dass mit den derzeitigen Methoden nur Internet-Verbindungen über eine Entfernung von rund 30 Kilometern machbar sind.

Bei Experimenten mit Raman-Verstärkern haben die Forscher der Universität von Melbourne nun aber eine Möglichkeit gefunden, deutlich größere Entfernungen zu überbrücken. Die Laser-Systeme sollen die maximale Entfernung um den Faktor 10 erhöhen, hieß es.

Damit soll es nun möglich werden, selbst kleinere Siedlungen im australischen Outback mit bezahlbaren Gigabit-Links an die bestehenden Breitband-Netze der Provider anzuschließen. Die Forschungsergebnisse sollen am kommenden Montag auf der Optical Fiber Communication Conference im kalifornischen San Diego im Detail vorgestellt werden.
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Ja, das wär nicht nur was für Australien, sondern auch für hier, dann können die sich nimmer rausreden, dass es sich nicht lohnt...
 
"Forscher finden billige Breitband-Links fürs Land" komische Überschrift irgendwie.
 
@F98: Naja, die haben eben unterm Ayers Rock mal gegraben, und da lagen sie halt, die Breitband-Links. So haben sie die gefunden.
 
@F98: Wieso, - vielleicht hieß es zuvor, "Forscher suchen billige Breitband-Links fürs Land", - und wer sucht, der findet (manchmal)
 
@ott598487: Waren das die Forscher, ich dachte die Breitband-Links haben die Aborigines gefunden...


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