Dell versteckt Microsoft-Aufkleber bei Edel-Notebook

Notebook Dell versteckt bei seinem neuen Luxus-Notebook Adamo die von den internationalen Behörden und Microsoft verlangten Zertifizierungsaufkleber bzw. die entsprechenden Kennzeichnungen unter einer speziell entwickelten Abdeckung.

Anders als die meisten anderen Windows-Laptops kommt der Adamo ohne sichtbare Aufkleber oder Zulassungskennzeichnungen zum Kunden. Diese werden von einer hinter den Display-Scharnieren angebrachten Metallabdeckung versteckt. Auf der Unterseite befinden sich lediglich unauffällige Drucke der Logos von Dell, Intel und Microsoft.


Wie 'Cnet' berichtet, ließ sich Dell von Apples Konzept inspirieren, die Kennzeichnungen auf ein Minimum zu reduzieren und in einer möglichst unauffälligen Art und Weise auf dem Gerät unterzubringen. Die Designer mussten jedoch einige Windows-spezifische Hürden überwinden.

So setzt Microsoft die Anbringung des Windows-Lizenzschlüssels am Gerät voraus. Dieser darf allerdings nur in Form eines Aufklebers aufgebracht werden. Eine Gravur oder Bedruckung der Gehäuseoberfläche ist nicht gestattet. Außerdem muss der Code vom Anwender einsehbar sein, ohne dafür erst einige Schrauben lösen zu müssen.

Beim Adamo verwendet Dell deshalb die magnetische Abdeckung, um einerseits Microsofts Auflagen zu erfüllen und andererseits das Äußere des Laptops von Aufklebern frei zu halten. Zuvor musste man dafür die Zustimmung von Microsoft und Intel einholen, damit diese ihre Marketing-Anforderungen im Fall des Fashion-Laptops Adamo reduzierten.

Bei Notebooks der unteren Preiskategorien soll unterdessen nicht damit zu rechnen sein, dass künftig weniger Aufkleber aufgebracht werden. Es sei zusätzlicher Aufwand notwendig, um dies zu bewerkstelligen, so ein Sprecher von Dell. Deshalb blieben die Bemühungen, die Zahl der Labels und Aufkleber zu reduzieren vorerst auf hochpreisige Geräte beschränkt, hieß es weiter.
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Sinnvolle Sache meiner Meinung nach. Weniger wegen der Optik (mal ehrlich, wie oft schaut man sich schon die Unterseite an), aber vielmehr dadurch, dass es für diese netten Fotoleute im Media Markt und Co ein wenig schwerer wird, Lizenzschlüssel zu klauen...
 
@Slurp: Naja, sind eigentlich fast ausschließlich OEM - Schlüssel, die unbegrenzt eigesetz werden können.
 
@Slurp: Ich sehe in den Aufklebern eigtl. nur den Sinn ein bisschen eye-candy beim Verkauf zu bieten und mittels dieser eye-catcher dem 0815 Kunden zu vermitteln: "Ahaa, da ist ein Intel CPU drin, und Nvidia Grafik, das muss ein super Teil sein." Diese Einstellung ist mit naiv natürlich wohlwollend umschrieben. Allerdings wofür braucht man extra Eye-candy bei einem Gerät, was selbst schon durch seine Optik in Erscheinung tritt?
 
@BusyDevice: nein sind es nicht!, auf den laptops selbst klebt immer ein "eineindeutiger" schlüssel, während die hersteller diese jedoch nicht für die vorinstallation heranziehen - ergo, wenn du den aufkleber, der auf dem boden des gerätes ist abfotografierst und damit eine entsprechende windowsversion installierst, geht das solange gut, bis der besitzer des gerätes eine neuinstallation selbst tätigen will und nicht die recovery des herstellers nutzt - in diesem fall folgt nämlich das "anrufen bei ms", weil der schlüssel sich nicht beim ersten mal aktivieren lässt und im schlimmsten fall muss man sogar die legalität nachweisen - ich spreche da aus erfahrung, da mir exakt das mit dem abschreiben passiert ist und mein schlüssel wegen übermäßiger nutzung komplett geblacklistet wurde - ich musste mein notebook fotografieren und die rechnung samt des fotos (produkt key erkennbar) an ms faxen um die aktivierung wieder freizugeben - gruss yergling
 
@yergling: Unter Linux hat man solchen Stress nicht.


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