iPhone zukünftig mit P2P, MMS und Zwischenablage

Handys & Smartphones Wie angekündigt, hat Apple heute die dritte Version seines iPhone-Betriebssystems vorgestellt. Zudem zeigte man die neuen Möglichkeiten des Software Development Kits (SDK).

Erweiterungen für den App Store


Apple konnte über seinen App Store bislang über 800 Millionen Downloads verzeichnen und ist damit überaus erfolgreich. Entwickler können ihre Software gratis anbieten oder Gebühren verlangen - 30 Prozent der Einnahmen gehen an Apple. Eine neue Funktion wird es ermöglichen, neue Inhalte für eine Anwendung herunterzuladen.

Demnach haben die Programmierer die Möglichkeit, standardisierte Dialoge in ihre Software einzubauen, über die weitere Inhalte gekauft werden können, beispielsweise neue Levels für Spiele, neue Karten für einen Reiseführer und vieles mehr. Auch hier gilt, dass Apple 30 Prozent der Einnahmen bekommt.

Peer-to-Peer


Das iPhone wird mit der dritten Ausgabe des Betriebssystem eine neue Funktion erhalten, die eine direkte Kommunikation zwischen zwei Geräten ermöglicht. Innerhalb einer Anwendung hat man die Möglichkeit, andere iPhone- oder iPod-Besitzer in der näheren Umgebung zu finden, mit denen man interagieren möchte.

Vor allem die Entwickler von Spielen dürfte dies freuen, haben sie doch nun die Möglichkeit, Multiplayer-Funktionalitäten hinzuzufügen. Aber auch andere Anwendungen können davon profitieren, beispielsweise lassen sich Termine oder Kontakte austauschen.

Direkter Zugriff auf Hardware-Zubehör


Mit dem iPhone-OS 3.0 wird Apple die Möglichkeit schaffen, dass Entwickler Anwendungen programmieren können, die direkt mit zusätzlicher Hardware kommunizieren. Als Beispiel wurde ein FM-Transmitter genannt. Der Anwender hat die Möglichkeit, die Frequenz mit dem iPhone einzustellen - die Hardware passt sich anschließend an die Vorgabe an.

Auch im medizinischen Bereich gibt es ein Beispiel. So könnte ein Blutdruckmessgerät mit dem iPod touch oder dem iPhone kombiniert werden. In regelmäßigen Abständen wird der Blutdruck gemessen und dokumentiert. Die Kommunikation erfolgt entweder über eine Kabelverbindung oder via Bluetooth.

Integration von Google Maps / Push-Support


Apple hat eine Möglichkeit geschaffen, dass Entwickler den Kartendienst Google Maps direkt in ihren eigenen Anwendungen verwenden können. Zudem werden Punkte geliefert, die eine Routenplanung ermöglichen (Turn-to-Turn).

Zudem wird nun ein Push-Service angeboten. Will man beispielsweise einen Messenger auf dem iPhone nutzen, so muss die Anwendung nicht die ganze Zeit im Hintergrund laufen und auf Empfang stehen. Stattdessen werden die ankommenden Daten auf einem Server angenommen und anschließend an das Handy weitergeleitet.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Neuerungen es für den Anwender gibt.
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