Nokia kündigt deutlich mehr Entlassungen an

Wirtschaft & Firmen Der finnische Handy-Hersteller Nokia wird weit mehr Arbeitsplätze streichen als bisher bekannt wurde. 1.700 Beschäftigte sollen das Unternehmen nun weltweit verlassen, teilte der Konzern mit.

Im Februar hatte man noch von 1.000 Mitarbeitern gesprochen, die man über ein Abfindungsprogramm loswerden wollte. Da die Weltwirtschaftskrise sich aber wohl stärker auf den Mobilfunksektor auswirken wird, als bisher angenommen, wurde die Zahl nun aufgestockt.


Wie die Unternehmenssprecherin Arja Suominen mitteilte, seien verschiedene Konzernbereiche betroffen, darunter die Geräteproduktion, das Marketing und der Support. Genaueres wolle man aber erst bekannt geben, wenn man mit den Vertretern der Belegschaft gesprochen habe.

Weltweit beschäftigt Nokia derzeit rund 125.000 Menschen. Die Mitarbeiter, die nicht von den Entlassungen betroffen sind, müssen dabei auch mit Abstrichen rechnen. So sind sie angehalten, unbezahlten Urlaub zu nehmen. Angesammelte Überstunden sollen außerdem nicht mehr ausgezahlt, sondern mit einem Freizeit-Ausgleich abgeglichen werden.
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Genau schmeist nur noch mehr raus...! Mal schaun wer dann noch das Geld und die Lust hat Nokiahandys zu kaufen. Unfassbar -_-
 
[re:1] Dr-G am 17.03.09 13:39 Uhr
(-2
@Oberst.S: und wer dann überhaupt noch gewinn erwirtschaften soll wenn andauernd leute in der produktion rausgeworfen werden
 
@Dr-G: Shareholder Value, heist das Zauberwort.. Die Menschen dort sind doch total egal... Nokia Handys sind out. Pfui Deibel..
 
@Oberst.S: der Zusammenhang zwischen Nokia-Entlassungen und Kaufkraft der potentiellen Gesamtkundschaft ist unendlich klein und somit zu vernachlässigen. Das Argument, dass Entlassungen weniger kaufkräftige Kunden bedeuten zieht nicht. Zumal das Abeitslosengeld I und II einem Handykauf nicht entgegen steht. Eher würden emotionale Argumente ins Gewicht fallen, dass man beim Ex-Unternehmen nicht mehr kauft.
 
@Dr-G: du bist ja ein Topunternehmensberater. Das werden die sich schon überlegt haben und zum Fazit gekommen sein, dass der Einsparungseffekt größer ist als der Verlust an Nutzen.


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