 Der finnische Handy-Hersteller Nokia wird weit mehr Arbeitsplätze streichen als bisher bekannt wurde. 1.700 Beschäftigte sollen das Unternehmen nun weltweit verlassen, teilte der Konzern mit.
Im Februar hatte man noch von 1.000 Mitarbeitern gesprochen, die man über ein Abfindungsprogramm loswerden wollte. Da die Weltwirtschaftskrise sich aber wohl stärker auf den Mobilfunksektor auswirken wird, als bisher angenommen, wurde die Zahl nun aufgestockt.
Wie die Unternehmenssprecherin Arja Suominen mitteilte, seien verschiedene Konzernbereiche betroffen, darunter die Geräteproduktion, das Marketing und der Support. Genaueres wolle man aber erst bekannt geben, wenn man mit den Vertretern der Belegschaft gesprochen habe.
Weltweit beschäftigt Nokia derzeit rund 125.000 Menschen. Die Mitarbeiter, die nicht von den Entlassungen betroffen sind, müssen dabei auch mit Abstrichen rechnen. So sind sie angehalten, unbezahlten Urlaub zu nehmen. Angesammelte Überstunden sollen außerdem nicht mehr ausgezahlt, sondern mit einem Freizeit-Ausgleich abgeglichen werden.
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