Microsoft legt Patentstreit um Halo und Xbox bei
Erst in der vergangenen Woche haben wir darüber berichtet, dass Microsoft wegen angeblicher Patentverletzungen bei seiner Halo-Spielereihe und der Xbox-Spielkonsole verklagt worden ist. Nun wurde der Patentstreit beigelegt.
Finanzielle Details zu der außergerichtlichen Einigung wurden nicht bekannt gegeben. Wie Microsoft-Sprecher David Bowermaster erklärte, habe man jedoch einen "gütlichen Vergleich" erzielt. "Die beiden Parteien haben sich geeinigt und PalTalk ist ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis", so Max Tribble, Anwalt von PalTalk.
Bei dem Patentstreit zwischen Microsoft und PalTalk ging es um zwei Patente, die mit einer "Technologie zur Steuerung interaktiver Anwendungen über mehrere Computer" zu tun haben. PalTalk warf Microsoft vor, diese Patente unerlaubt genutzt zu haben und forderte daher Schadenersatz in Höhe von 90 Millionen US-Dollar.
Microsoft selbst erklärte daraufhin, dass PalTalk die Patente nur für 200.000 US-Dollar erworben habe und der geforderte Schadenersatz daher utopisch sei. Darüber hinaus erklärte Microsoft-Anwalt David Pritikin in der vergangenen Woche, dass man bei der Umsetzung der Spiele einen anderen Weg gegangen sei und somit die Patente nicht verletzt habe.
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