Qimonda: Produktion in Dresden stoppt Ende März

Wirtschaft & Firmen Die Suche nach einem Investor für den deutschen Speicherhersteller Qimonda ist vorerst gescheitert. Die Produktion wird deshalb zumindest in Dresden zum Ende dieses Monats eingestellt. Das teilte der Insolvenzverwalter Michael Jaffé heute in München mit. Allerdings will man sich die Tür zu einem neuen Start offen halten. Eine Notbelegschaft soll deshalb im Werk verbleiben. Ihre Aufgabe ist einerseits die Arbeit an der Buried-Wordline-Technologie, in die das Unternehmen große Hoffnungen setzte.

Andererseits soll sie dafür sorgen, dass die Fertigung schnell wieder aufgenommen werden kann, falls doch Verträge mit einem Investor festgemacht werden können. Immerhin, so Jaffé, habe es durchaus einige Interessenten gegeben. Allerdings gebe es bis heute keine Verbindlichen Zusagen.

Parallel laufen die Verhandlungen über den Umgang mit der übrigen Belegschaft. Nach Vorstellungen des Insolvenzverwalters sollen diese in einer Übergangsgesellschaft eine zeitlang weiterbeschäftigt werden. Allerdings sei hierfür noch die Frage der Finanzierung zu klären, hieß es.

Qimonda hatte Ende Januar Insolvenz angemeldet. Seitdem gingen Mitarbeiter, ihre Familien, Kollegen aus anderen Belegschaften und andere Unterstützer mehrfach gemeinsam auf die Straße und demonstrierten für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.
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