Kriminalpolizei geht gegen Internet-Abzocker vor

Recht, Politik & EU Die Kriminalpolizei Düsseldorf ist gegen einen Internet-Abzocker vorgegangen, vor dem erst kürzlich die Verbraucherzentralen warnten. Sein Konto wurde eingefroren, teilten die Behörden mit.

Die Ermittlungen richten sich gegen einen 28-jährigen Mann mit Wohnsitz in Düsseldorf wegen des Verdachts des Leistungsbetruges. Dieser hatte zunächst für registrierte Kunden auf den Internetseiten Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de Tipps zu Outlets und Kochrezepten kostenlos angeboten.


Im Februar dieses Jahres änderte er die allgemeinen Geschäftsbedingungen und verlangte nun einen Jahresbeitrag von 84 Euro. Die bereits registrierten Nutzer will er über einen Newsletter informiert haben. Dieser wurde nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei jedoch nie versandt bzw. wurde so gestaltet, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit von Spam-Filtern aussortiert wurde.

So wurde verhindert, dass die Nutzer rechtzeitig von der Änderung der Vertragsbestimmungen Kenntnis erhielten und dieser widersprechen konnten. Da inzwischen der Versand von Rechnungen begann, gingen infolge dessen schon über 300 Anzeigen bei der Polizei ein, hieß es.

Die Ermittler müssen nun in akribischer Kleinarbeit herausfinden, welche Gebühren zu Recht eingefordert und gezahlt wurden. Die Polizei bittet weitere Geschädigte, die sich vor dem 1. Februar 2009 auf den oben genannten Seiten registriert und den Jahresbeitrag gezahlt haben, sich bei der Kriminalpolizei Düsseldorf zu melden.
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Endlich kommt mal ein Stein ins Rollen...diese Abzocker können irgendwie auch immer machen, was sie wollen...
 
@DasFragezeichen: Ein "Kieselstein" ... das ist nur einer von vielen solcher Ganoven. und wenn ich sowas lese... "Die Ermittler müssen nun in akribischer Kleinarbeit herausfinden, welche Gebühren zu Recht eingefordert und gezahlt wurden." wird mir schlecht... zu Recht wurde da garnichts eingefordert. Der Kerl gehört in den Knast...
 
absolut keine seiten, wo man seine reale daten angeben muss
 
Was ein Witz... Jetzt sind die auf nen Trottel gestossen und dies wird aufgeblasen als ob das ein riesen Ding wäre. Wenn denen nicht alle Daten vor der Nase liegen tuen die doch nie was und finden nie was selber raus.
 
zB. Hat letztes Jahr ein Typ Typ in Berlin eine kleine Elektrofirma aufgekauft (dies irgendwie unter falschem Namen) hat deren eBay Account (mit 600 positiven Bewertungen) dann auch noch für Betrug benutzt. Verkaufte Sachen ohne diese zu haben. Alle, der kanpp 800 Auktionen liefen an einem Wochenende zu ende, da wurden von Handys bis Fernseher versteigert. Das eintreffende Geld hob der täglich ab und verzog sich noch bevor einer der eBayer überhaupt Anzeige stellte. Der Typ verschwand mit einer sechsstelligen Summe und wurde nicht gefasst. Und bei so Deppen wie dem aus der News, fühlt sich die Polizei wie ein wirklicher Sieger *tssssss*


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