L'Oreal verklagt eBay wegen gefälschter Produkte

Wirtschaft & Firmen Der Kosmetikriese L'Oreal hat in fünf europäischen Ländern Klage gegen das Online-Auktionshaus eBay eingereicht. Grund für die gerichtlichen Schritte gegen eBay ist der Verkauf von gefälschten L'Oreal-Produkten über die Plattform. Wie es heißt, geht das französische Unternehmen aktuell in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien gegen eBay vor. Dabei wirft man dem Auktionshaus vor, zu wenige Maßnahmen im Kampf gegen gefälschte Produkte zu unternehmen. eBay selbst weist die Vorwürfe vehement zurück.

Darüber hinaus erklärte ein Sprecher des Unternehmens, dass man lediglich eine Plattform bereitstelle, auf der die Kunden Produkte kaufen und verkaufen können. Das aktuelle Verfahren gegen das Online-Auktionshaus ist nicht das Erste seiner Art - bereits im vergangenen Jahr gab es Klagen gegen eBay.

Die Urteile fielen dabei jedoch sehr unterschiedlich aus. Während ein Gericht in Belgien letztes Jahr eine Klage von L'Oreal gegen eBay abgewiesen hat, gewann LVMH, ein Unternehmen, das unter anderem die Marken Louis Vuitton und Moet Hennessey besitzt, eine Klage gegen eBay in Frankreich.

Im August 2008 entschied ein Handelsgericht in Brüssel, dass die Betreiber von eBay die Plattform nicht überwachen müssen, um damit den Verkauf von gefälschten Produkten zu unterbinden. Auch ein US-Gericht entschied letztes Jahr zugunsten von eBay und gegen das Juweliergeschäft Tiffany's.
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