Hitachi gesteht Preisabsprachen bei LCD-Displays ein

Monitore & Displays Nachdem Ende des vergangenen Jahres bereits mit LG Display, Sharp und Chunghwa Picture Tubes (CPT) drei der führenden LCD-Panel-Hersteller wegen Preisabsprachen verurteilt wurden, ist nun auch Hitachi für schuldig erklärt worden. Wie das US-Justizministerium mitteilte, hat das japanische Unternehmen eingeräumt, zwischen 2001 und 2004 an Preisabsprachen für TFT-LCD-Panels teilgenommen zu haben. Die Strafe für Hitachi beläuft sich dem Ministerium zufolge auf 31 Millionen US-Dollar.

Aus der Erklärung des Justizministeriums geht hervor, dass Hitachi einer von vier Herstellern war, die viel zu hohe Preise für die Komponenten in TFT-LCD-Displays berechnet haben. Bei Hitachi selbst sollen sich die Vorfälle während der drei Jahre dabei lediglich auf den Computer-Hersteller Dell beschränkt haben.

Die Strafe gegen Hitachi war im Rahmen des Skandals um Preisabsprachen bislang die Geringste. Während Chunghwa Picture Tubes zu einer Strafzahlung von 65 Millionen US-Dollar verurteilt wurde, musste Sharp 120 Millionen US-Dollar bezahlen und LG Display sogar 400 Millionen US-Dollar.

Darüber hinaus wurden im Januar vier ehemalige und aktuelle Manager der Display-Hersteller LG Display und Chunghwa Picture Tubes wegen der illegalen Preisabsprachen zu Haft- und Geldstrafen von bis zu 50.000 US-Dollar und neun Monaten verurteilt.

Preisvergleich: TFT-Flachbildschirme
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