Firefox-Entwickler machen Tabbed-Browsing effektiver

Browser Mozilla hat eine neue Erweiterung für den freien Browser Firefox vorgestellt, die das Tabbed-Browsing noch effektiver machen soll. Sie nutzt die beim Öffnen eines neuen, leeren Reiters angezeigte Leerseite für die Darstellung von "Abkürzungen" zu häufig besuchten Websites. Im Zuge der Entwicklung von Firefox 3.1 bzw. 3.5 soll die neue Tab-Seite direkt in den Browser integriert werden, so dass kein spezielles Add-On mehr notwendig ist. Wie Aza Raskin, Design-Entwickler bei Mozilla, in seinem Weblog verlauten ließ, will man mit der Neuerung dafür sorgen, dass der Anwender beim Öffnen eines neuen Tabs nicht nur eine leere Seite vorgesetzt bekommt.


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Immer wenn man ein neues Tab öffne, habe man schließlich etwas vor - sei es eine Suche, die Eingabe einer URL oder das Prüfen einer Adresse. Das Einzige, was in diesem Augenblick nicht zu gebrauchen ist, ist eine leere Seite, so Raskin. Mit der für Firefox 3.1 geplanten "Neues Tab-Seite" will Mozilla deshalb eine Art Startpunkt für die täglichen Online-Aktivitäten der User schaffen.

Die von Raskin und seinem Team nun veröffentlichte Erweiterung erlaubt es den Testern von Firefox 3.1, die neue Funktionalität bereits zu nutzen. Sie sorgt dafür, dass beim Öffnen eines neuen Tabs am rechten Rand eine Liste der häufiger besuchten Websites zu sehen ist. Diese Quick-Access-Liste wird mit den Seiten gefüllt, die der Anwender bisher am häufigsten zuerst besucht hat. Dabei nutzt Firefox die von der neuen History-Funktion Places gesammelten Informationen.

Künftig soll die "Neues Tab-Seite" sich dem anpassen, was der Anwender gerade vor hat. Wählt man also ein Stück Text aus und will danach suchen, wird beim Öffnen des neuen Tabs gleich das entsprechende Eingabefeld für die bevorzugte Suchmaschine angezeigt. Handelt es sich hingegen um eine Adresse, soll Firefox künftig automatisch das Eingabefeld für den Kartendienst der Wahl bereit halten.

Der von Raskin und Kollegen veröffentlichte Prototyp ist in seiner Funktionalität noch stark beschränkt. Er stellte klar, dass man noch viel am Design und den Fähigkeiten arbeiten muss. Außerdem ist die Test-Erweiterung nur mit den neuesten Vorabversionen von Firefox 3.1 kompatibel, da sie einige neue Funktionen des freien Browsers nutzt, die in den aktuellen finalen Ausgaben noch nicht enthalten sind.

Weitere Informationen: Aza Raskins Weblog
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