Google: Übernahme von Twitter "unwahrscheinlich"

Wirtschaft & Firmen In den vergangenen Tagen kamen immer wieder Gerüchte auf, dass Google den Microblogging-Dienst Twitter kaufen möchte. Google-Chef Eric Schmidt erklärte nun, dass der Erwerb von Twitter durch Google "unwahrscheinlich" sei.

"Zwar sollte ich nicht über bestimmte Akquisitionen sprechen, aber wir werden auf kurze Sicht wahrscheinlich keine Zukäufe vornehmen", so Schmidt im Gespräch mit dem Journalisten Charlie Rose. Als Grund dafür gab Schmidt unter anderem an, dass die Preise aktuell noch zu hoch seien.


Darüber hinaus erklärte Schmidt, dass Google angesichts der Wirtschaftskrise mit seinen Einnahmen eher vorsichtig umgehe. Dabei ist Google jedoch nicht alleine - auch Microsoft-Finanzchef Chris Liddell erklärte zuletzt, dass die aktuellen Marktpreise für Zukäufe noch zu hoch seien und man deshalb auf den richtigen Preis warten wolle.

Ob Google den Microblogging-Dienst übernehmen wird wenn sich die Wirtschaftslage verbessert, bleibt abzuwarten. Erst in der vergangenen Woche bezeichnete Schmidt den Dienst im Rahmen einer Konferenz als "E-Mail-Dienst für arme Leute". Twitter biete zwar Teile eines E-Mail-Dienstes, aber kein komplettes Angebot, so Schmidts Urteil.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Ich finde die Idee hinter Twitter zwar witzig (so ne Art SMS- Blog) aber wie man damit Geld verdienen will, ist mir schleierhaft. Google ist ja auch nicht die Wohlfahrt, man muss nicht jedes Startup übernehmen, nur weils momentan beliebt ist. Zumal es wohl für die Jungs von Google ne Sache von einem Nachmittag ist, sowas ähnliches zu coden.
 
@lumpi2k: Geld verdient Google doch fast ausschliesslich mit dem Platzieren Werbung. Warum nich auch hier...
 
@ric21: adblockplus ftw =)
 
Immer diese blubbernden .com-Blasen ...
 
@GordonFlash: Das Jahr 2000 ist lange her und wenns ums Geld geht, vergisst man eben schnell. Und irgend eine neue Blase muss der Finanzmarkt nach dem jüngsten Debakel eben wieder aufblasen - auch wenns nur die New Economy Blase 2.0 ist. Wo kämen wir denn hin, wenn es keinen neuen Hochofen für das viele überschüssige Geld gibt, dass die Fed Tag und Nacht druckt?


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools