Qimonda erhält keine finanzielle Hilfe aus Bayern

Wirtschaft & Firmen Der deutsche Speicherchip-Hersteller Qimonda hat am 23. Januar 2009 Insolvenz angemeldet und sucht seit diesem Zeitpunkt händeringend einen Geldgeber. Wie nun bekannt wurde, lehnt der Freistaat Bayern eine Unterstützung ab. Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil hat am gestrigen Freitag erklärt, dass man das insolvente Unternehmen nicht unterstützen werde. Als Grund dafür nannte er, dass man kein tragfähiges Konzept erkennen könne. Darüber hinaus würden die Probleme bei Qimonda die Möglichkeiten der bayerischen Regierung übersteigen.

Wie 'silicon.de' meldet, hatte der Wirtschaftsausschuss des bayerischen Landtags noch am Vortag verlauten lassen, Qimonda unterstützen zu wollen und dabei auch Bürgschaften für das insolvente Unternehmen nicht ausgeschlossen. "Wir fordern die Staatsregierung auf, Qimonda zu unterstützen", zitiert das Portal den Politiker Erwin Huber.

Bei der Landesregierung sieht man dies jedoch anscheinend anders. So verwies das bayerische Wirtschaftsministerium auf die Bundesregierung, da ein Alleingang Bayerns nicht möglich sei. Bei Qimonda hofft man unterdessen, dass der kürzlich vorgestellte kleinste DDR3-Speicher-Chip der Welt das Unternehmen retten wird.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren17
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 17:45 Uhr beyerdynamic DT 1990 PRO offener Studio-Referenzkopfhörer
beyerdynamic DT 1990 PRO offener Studio-Referenzkopfhörer
Original Amazon-Preis
599
Im Preisvergleich ab
599
Blitzangebot-Preis
449
Ersparnis zu Amazon 25% oder 150

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Tipp einsenden