Botnet-Betreiber zu 48 Monaten Gefängnis verurteilt

Recht, Politik & EU In den USA wurde ein ehemaliger Berater für IT-Sicherheit wegen des Betriebs eines Botnets zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. 48 Monate muss John Schiefer hinter Gitter.

Hinzu kommt eine Geldstrafe von 20.000 Dollar. Während des Verfahrens hatte sich der Angeklagte, der im Netz unter dem Pseudonym "acidstorm" auftrat, für schuldig bekannt. Sein Botnetz soll gemäß der Anklage aus hundertausenden Rechnern bestanden haben.


Die Systeme wurden demnach eingesetzt, um im Internet sensible Daten zu sammeln. Außerdem wurde mit den Rechnern Betrug an Werbetreibenden geübt, hieß es. Der Täter habe auf den gekaperten Rechnern Adware installiert und entsprechend Gelder von einer niederländischen Agentur kassiert. Diese wusste allerdings nichts von den wahren Hintergründen ihres Geschäftspartners, der deshalb insgesamt 20.000 Dollar zurückzahlen muss.

"Schiefer ist die erste Person, die in den USA wegen Einbrüchen in Computer in Verbindung mit Botnetzen für schuldig befunden wurde", teilte die Staatsanwaltschaft Kaliforniens mit. Die Ermittlungen in dem Fall liefen seit dem Jahr 2005.
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Gerade finanziel eine viel zu milde Strafe....
 
@Daiphi: Die Strafe sollte sich am erzielten Gewinn orientieren.
 
48 monate? die müssten eigentlich für ihr ganzes leben ins hinter gittern
 
@christi1992: und was empfiehlst du dann bei vierfachem mord?... 20x lebenslänglich?... 4 jahre knast und eine geldstrafe finde ich schon in ordnung... nur hätte ich ihm neben den 20.000 kröten noch was extra zahlen lassen, z.b. in ein fond für geschädigte...
 
@klein-m: sag das mit dem "fond" lieber nicht zu laut...


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