Studie: 2013 lösen Multichip-CPUs Onboard-Grafik ab

Prozessoren Laut den Analysten von Jon Peddie Research wird die herkömmliche Onboard-Grafik spätestens 2013 von so genannten Multichip-CPUs abgelöst, wie sie derzeit von Intel und AMD entwickelt werden. Der Chiphersteller arbeitet derzeit unter den Codenames Clarkdale (Desktop) und Arrandale (Notebook) an Prozessoren, die eine zusätzliche GPU beinhalten, um die Grafik zu berechnen. Eine separate Grafikkarte bzw. ein separater Grafikchip wären nicht mehr notwendig. Anfang 2010 sollen die ersten Modelle auf den Markt kommen.

Laut der Studie wird der Marktanteil von Onboard-Chips bereits 2011 nur noch 20 Prozent betragen. 2013 wird er dann auf unter ein Prozent fallen. Jon Peddie Research geht auch davon aus, dass die neuen Entwicklungen kaum negative Auswirkungen auf den Markt für dedizierte Grafikkarten haben wird. Ganz im Gegenteil: Die Nachfrage nach leistungsfähigen Grafikkarten wird steigen.

Das liegt vor allem an den Hybrid-Lösungen, die sich in Zukunft vor allem in Notebooks durchsetzen könnten. Wird keine Grafikleistung benötigt, wird die dedizierte Grafikkarte abgeschaltet und der Onboard-Chip bzw. der GPU-Kern im Prozessor übernimmt die Arbeit. Dadurch soll sich vor allem Energie einsparen lassen.
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