Vatikan warnt vor Einführung von Religions-TLDs

Internet & Webdienste Der Vatikan hat sich gegen die Aufnahme von Religionsbezeichnungen in die Liste der Top-Level-Domains (TLDs) ausgesprochen. Mit einer entsprechenden Stellungnahme wandte man sich an die ICANN. Bei der Organisation zur Verwaltung der Namensräume im Internet wird derzeit geprüft, ob TLDs wie .catholic, .anglican, .orthodox, .hindu, .islam, .muslim und .buddhist eingerichtet werden. Dies reiht sich in eine deutliche Erweiterung der zur Verfügung gestellten Domain-Endungen in den letzten Monaten ein.

Wenn religionsbezogene TLDs eingeführt werden, komme die ICANN in eine Rolle, in der sie entscheiden müsse, wer denn nun die jeweilige Glaubensgemeinschaft repräsentiert. Das könne schnell zu Problemen führen, warnte Monsignor Carlo Maria Polvani, ein Sprecher des Papstes, laut einem Bericht des 'Register'.

Die Folge wären voraussichtlich "harte Dispute", in denen sich die eigentlich neutrale Organisation letztlich positionieren müsste, hieß es in der Stellungnahme. Immerhin gibt es selbst innerhalb einzelner Religionsrichtungen teilweise ernste Auseinandersetzungen - vor allem zwischen relativ liberalen und fundamentalistischen Gruppen.
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