CeBIT: Zahlreiche Intel-freie Netbooks aus Asien

Notebook Während die großen Computer-Hersteller bei der Konzeption von Netbooks fast ausschließlich auf Intels Atom-Prozessor setzen, versuchen kleinere Anbieter aus Asien mit alternativen CPUs zu punkten.

In den kommenden Monaten werden wohl zahlreiche Modelle mit VIA-Chips auf den Markt kommen. Aber auch x86-CPUs von verschiedenen asiatischen Herstellern könnten eine Rolle spielen. Das deutet sich zumindest auf der CeBIT an, wenn man sich das gezeigte Portfolio näher betrachtet. Inwieweit dies auch den deutschen Markt betrifft, bleibt allerdings abzuwarten.


VIA-C7-Netbook NBPC1020

Exemplarisch seien hier zwei Hersteller erähnt, die mit unterschiedlichen Konzepten arbeiten: HiVision aus Hongkong sowie der chinesische Produzent ReadBoy. Ersterer setzt auf Netbooks für den Privatkundenmarkt, der zweite will vor allem Studenten ansprechen.

Als Einstiegssysteme bietet HiVision 7-Zoll-Notebooks mit einem 400-Megahertz-XBurst-Prozessor an. Diese verfügen über eine relative leistungsschwache Hardware: bis zu 128 Megabyte Arbeitsspeicher, 2 Gigabyte Flash-Speicherplatz, Ethernet und WLAN.


HiVision Netbooks

Für Windows XP ist diese Ausstattung zu schwach, also ist Linux das Betriebssystem der Wahl. Mit 650 Gramm sind die Netbooks allerdings sehr leicht und für ein begrenztes Aufgabenfeld wie einfache Office- und Internet-Anwendungen durchaus nutzbar. Maximal 200 Dollar kosten diese Rechner.

Andere Netbooks des Herstellers sind entweder mit einer PDX600-CPU mit 1 Gigahertz, die von taiwanischen Chipherstellern gefertigt wird, oder mit einem VIA-C7-Prozessor mit 1,6 Gigahertz ausgerüstet. Die sonstige Ausstattung entspricht hier den üblichen Atom-basierten Nebooks.


ReadBoy - Tablet-Netbook Student's Laptop X6

Readboy setzt bei seinen Studenten-Notebooks ebenfalls auf Prozessoren kleinerer, lokaler Hersteller. Die Banbreite bei der Leistung liegt hier zwischen 266 und 800 Megahertz. Als Betriebssysteme dienen Windows XP und - bei den weniger gut bestückten Systemen - Windows CE.

Neben Herkömmlichen Netbooks gibt es auch eine Tablet-Version. Die Rechner sollen auch Studenten mit wenig Geld eine Möglichkeit bieten, ihre Alltagsaufgaben an einem Computer zu erledigen. Vermarktet werden die kleinen Notebooks vor allem in China, aber auch in anderen asiatischen Ländern.
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hmm.. ob sich das durchsetzen wird? Gerade bei der HiVision serie werden sie mit dem zu kleinen display im Vergleich zur Größe des Netbooks ein Problem (beim Verkauf) bekommen.. Aber es kommt halt immer auf den Preis an, wobei 200 Dollar (ich weiß, es steht "maximal") sind dabei für mich zuviel. Vom Energieverbrauch im Vergleich zum Atom steht leider auch nichts. Jedoch wirds ja eh vor allem in China und Umgebung verkauft.
 
Epia rockt, schade dass es schon so in Vergessenheit geraten ist, waren doch die ersten 17x17cm Platinen, als man "Atom" noch mit Physik assoziierte und nicht mit Prozessoren... :> Finds top dass so die breite Masse auch an Linux herangeführt wird, weiter so. *thumbup*
 
Der C7 ist doch Muell. Die sollen endlich mal den Nano breiter verbauen. Soweit ich weiss haben nur VIA, Intel und AMD x86 Lizenzen wo sollen da x86 Prozessoren von Hivision herkommen?
 
@nemesis1337: IBM hat auch welche. ausserdem sind die chinesen was patente angeht nicht so genau.
 
Atom CPUs reichen gerade mal für Excel/Word-Tippen und surfen. Das wars. Top sind diese Prozessoren nur bei Lautheit und Stromverbrauch.


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