Yahoo: Gespräche mit Microsoft sollen privat bleiben

Wirtschaft & Firmen Die Yahoo-Chefin Carol Bartz hat angekündigt, dass sämtliche Gespräche mit Microsoft über eine zukünftige Partnerschaft, etwa im Bereich der Suchmaschinen, nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen werden sollen. Damit will sie verhindern, dass unpopuläre Entscheidungen das Bild von Yahoo in der Öffentlichkeit trüben. Im letzten Jahr fand die Ablehnung des milliardenschweren Übernahmeangebots von Microsoft viele Kritiker. Dies wirkte sich unter anderem auch stark auf den Aktienkurs des Unternehmens aus.

Bartz wollte am Dienstag auf einer Investorkonferenz gegenüber Pressevertretern keine Informationen über die zukünftigen Pläne preisgeben. Ob bereits Gespräche zwischen ihr und Microsoft-Boss Steve Ballmer stattfinden, verschwieg sie ebenfalls.

Auf der Konferenz kritsierte sie Yahoo stark, nachdem sie erst vor wenigen Wochen als neue Geschäftsführerin eingesetzt wurde. So kann sie nicht nachvollziehen, warum an Diensten festgehalten wird, die offenbar keine Anwender mehr haben. Als Beispiel nannte sie den Kartendienst von Yahoo. "Ich nutze Yahoo Maps nicht, ich setze auf Google Maps. Das wollte ich nur anmerken", erklärte Bartz.
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