Microsoft lässt neue Suchmaschine Kumo erproben

Internet & Webdienste Microsoft will noch in dieser Woche mit der Erprobung seiner neuen Suchmaschine Kumo.com beginnen. Vorerst sollen nur Mitarbeiter des Software-Konzerns Zugriff auf das neue Angebot erhalten, das an die Stelle der nicht gerade beliebten Windows Live Suche treten soll.

In einer E-Mail an die Mitarbeiter, die den Kollegen von Cnet vorliegt, kündigte Satya Nadella, der für Microsofts Unternehmungen in Sachen Websuche mitverantwortlich ist, den Beginn der internen Testphase an. Erstmals zeigt nun ein Screenshot die neue Suchmaschine.


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Die Mitarbeiter sollen die Suchmaschine nun ausführlich unter die Lupe nehmen, wofür ihre Anfragen an die Microsoft-Suchmaschine Live.com nun an Kumo.com weitergeleitet werden. Mit der neuen Suche will Microsoft vor allem die Dauer der Web-Recherche verkürzen. Die Nutzer sollen durch verschiedene Verbesserungen schneller zum gewünschten Ergebnis gebracht werden.

Nadella verweist in seiner E-Mail an die Mitarbeiter auf eine neue Art der Anordnung der Suchergebnisse. Wie der Screenshot verrät, zeigt Kumo die Ergebnisse in einer nach bestimmten Schlagwörtern, die den Nutzer möglicherweise interessieren, sortierten Übersicht an. Der Nutzer soll so auch bei ungenauen Anfragen schneller bestimmte Inhalte finden können.


Die neue Suche enthält Nadella zufolge außerdem eine Art Explorer-Bereich, über den zusätzliche Werkzeuge zur weiteren Eingrenzung der Suche abrufbar sind. Hinzu kommt eine "Single Session History", mit der man wohl die Schritte der Recherche nachvollziehen kann, sowie eine Funktion zur Anzeige einer Vorschau beim Berühren mit der Maus.

Bisher geht man davon aus, dass Kumo bald an die Stelle der Windows Live Suche treten wird. Microsoft hat das Wort bereits 2008 als Marke schützen lassen. Kumo ist japanisch für "Wolke" oder auch "Spinne". Mit dem einfacheren Namen soll die Microsoft-Suche künftig besser gegen Google bestehen können, so dass wir bald nicht mehr nur googeln, sondern vielleicht auch "kumoen".
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Der Content sieht ja mal stark nach Google aus (Farben/Art) :P
 
@cr1zz: Der Content ist gerade das, was unabhängig von Farben und Art ist. Du meinst das Design.
 
@cr1zz: Oder nach eBay oder Amazon. Linux hab ich noch vergessen! Und natürlich Mac.
 
@tienchen: MacDonalds? :-) Ich hätte gerne einen McMäckMeck. :-))
 
@cr1zz: Die haben bestimmt die GoogleCustomSearch genommen und das Design angepasst :D


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