Netbook-Markenstreit: Psion will 1,2 Mrd. $ von Intel

Recht, Politik & EU Psion, der Inhaber der Markenrechte am Begriff "Netbook", wehrt sich mit einer deftigen Gegenklage gegen Intels Bestreben, das Wort aus dem Markenregister löschen zu lassen. 1,2 Milliarden Dollar verlangt das Unternehmen von dem Chipkonzern. Die Summe soll ein Drittel der Gewinne, die Intel bisher mit der Vermarktung von Komponenten für Netbooks einnahm, sowie zusätzliche Schadensersatzansprüche wegen der missbräuchlichen Verwendung des Namens umfassen.

Intel habe den Markennamen zum Verkauf seiner Produkte, insbesondere des Atom-Prozessors, eingesetzt, obwohl es dem Hersteller bewusst war, dass die Rechte bei Psion liegen. Das wirft Psion dem Prozessgegner in der Klageschrift vor und fordert eine Gerichtsverhandlung.

Psion hatte bereits im Jahr 1999 einen Rechner mit ARM-Prozessor unter dem Namen "netBook" auf den Markt gebracht. Der Verkauf wurde allerdings 2003 wieder eingestellt. Die Rechte an der Marke ließ der Inhaber allerdings im Jahr 2006 erneuern.

Nachdem der Verkauf der kleinen Notebooks im letzten Jahr richtig anlief, setzte Intel den Begriff allerdings ebenso ein, wie viele andere Hersteller. Psion begann daraufhin Ende 2008 gegen dessen Verwendung zu klagen. Die Notebook-Produzenten wollten die Marke daraufhin löschen lassen. Dem schloss sich kürzlich auch Intel an.
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