Windows 7 als Verkaufsmotor für neue Computer?

Windows 7 Windows 7 soll die zuletzt schwachen Verkaufszahlen von PCs wieder deutlich ankurbeln. Die Branche hofft durch die Markteinführung von Microsofts neuem Betriebssystem auf klare Impulse.

"Wir sind erst einmal sehr zufrieden mit Windows 7 und gehen davon aus, dass es ein wichtiger Katalysator für die Verkaufszahlen sein wird", sagte Brian Gladden, Finanzchef von Dell, laut einem Bericht von 'InternetNews'. Allerdings sei davon auszugehen, dass bis zum Release eine Reihe von Kunden ihre Investitionen weiter zurückstellen.


Auf Seiten der Marktforscher äußerte man sich allerdings eher vorsichtig. Das Problem, so heißt es, ist die weiterhin bestehende Unklarheit über den Veröffentlichungstermin. Zwar gebe es Informationen über ein internes Ziel vom Juni 2009, aber auch der Januar 2010 war bereits im Gespräch.

"Ein großer Vorteil wäre es, wenn sie es rechtzeitig zum Feiertagsgeschäft fertig bekommen, dann gibt es für die Kunden einen zusätzlichen Kaufgrund", sagte Stephen Baker von der NPD Group. In der aktuellen Wirtschafts- und Konsumlage wäre ein solcher zusätzlicher Anreiz für den Erwerb eines PCs sehr wichtig.

Bei der Enderle Group setzt man vor allem darauf, dass die Markteinführung von Windows 7 vor allem bei den großen Geschäftskunden für deutlich mehr Neuanschaffungen sorgen wird. "Es gibt inzwischen eine Menge veralteter Hardware in dem Bereich", so Firmenchef Rob Enderle.

Allerdings dürfte angesichts des üblichen Kaufverhaltens von Unternehmen kein übermäßiger Aufschwung zu erwarten sein. Immerhin wird die Migration hier meist erst durchgeführt, wenn man sich sicher sein kann, dass ein neues Produkt auch mittelfristig stabil arbeitet. Der Großteil der Investitionen in Windows 7-Systeme dürfte so zwischen 2011 und 2013 kommen.

WinFuture-Special: Windows 7
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Ich denke schon, dass Seven sich positiv auf den Absatz auswirkt. Aber ob es viel wird, in einer Zeit, in der eigentlich nur die Mini-Notebooks gut verkauft werden? Wird sich zeigen müssen, ob Anfang 2010 auch diese relativ schwache Hardware schon gut mit Seven wird umgehen können.
 
@Colonel Lynch: Vista hatte zu hohe Anforderungen für die meisten Netbooks (weshalb diese oft mit XP oder Linux verkauft wurden), doch 7 wurde extra auf Skalierbarkeit optimiert, d.h. es soll auf solch schwächeren genauso wie auf Highend-Rechnern gut laufen.
 
@parabel: Ja, das sagt der Hersteller. Glauben tue ich es erst, wenn ich die Final von Seven auf einem Netbook selbst ausprobiert habe und alles mindestens so gut/schnell läuft wie Vista x64 seit 2 Jahren auf meinem Core2Duo E6300 mit 2GB RAM.
 
@Colonel Lynch: Deswegen wird auch Win7 verstärkt für Netbooks optimiert. Wobei ich kaum glaube das gleich sämtliche Firmen auf Win7 umsteigen, sondern wie immer auf die Service-Packs warten (erst mit SP3 hält WinXP erstmal großflächig in den meisten Firmen einzug) und das ganze dann durch die jeweilige IT-Abteilung entscheiden lässt, ob ein Umstieg überhaupt wirtschaftlich vertretbar ist (gemessen an dem Mehrwert für die Firma den das neue Betriebssystem gegenüber dem alten hat, wenn vorhanden :) ).
 
@Impact: Da hat wohl jemand SP3 stark mit SP2 verwechselt.


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