Windows 7 Release Candidate: Liste der Änderungen
33. WINDOWS+E öffnet Explorer
Wie schon unter Vista öffnet die Tastenkombination WINDOWS+E den Explorer. Windows 7 zeigte in diesem Fall jedoch immer die Bibliotheken an, während die Anwender lieber wie bisher den Bereich "Computer" als Startpunkt nutzen wollen. Microsoft reagiert auf entsprechende Rückmeldungen und sorgt beim Windows 7 Release Candidate dafür, dass sich wieder der "Computer"-Explorer öffnet.34. FAT32-Unterstützung
In der Windows 7 Beta wurden lokale Laufwerke mit dem Dateisystem FAT32 von der Bibliotheken-Funktion bis dato nicht unterstützt. Mit dem Windows 7 RC ist dies gegeben, es lassen sich nun auch Inhalte von eingebaute Festplatten mit einem FAT32 Dateisystem in Bibliotheke hinzufügen.35. Dateien und Ordner anordnen verbessert
Das Durchforsten der eigenen Festplatte mit Hilfe der Bibliotheken ist schon jetzt eine beliebte Funktion. Microsoft hat jedoch zahlreiche Rückmeldungen erhalten, wie das Ganze noch verbessert werden kann. So ist die Änderung der Ansicht mit Hilfe von Metadaten nun über das Kontextmenü möglich. Die Anordnung an sich wurde ebenfalls verbessert. Die Ansicht nach "Tag" oder "Monat" gruppiert in der Bilderbibliothek alle Videos und Bilder vom gleichen Datum auf einmal, ohne dabei wie bisher die Videos getrennt anzuzeigen.Bei der Anordnung nach "Künstler" oder "Genre" in der Musikbibliothek werden nun die Vorschaubilder für bis zu drei ausgewählte Alben für jeden Künstler angezeigt. In der Beta war nur ein einzelnes Cover verwendet worden. In der Videobibliothek können die Anwender nun längere und kürzere Filme oder Clips von einander getrennt anzeigen lassen. Hinzu kommt, dass nun die Ansichtseinstellungen für die Bibliotheken wie bei normalen Ordnern gespeichert werden. Man muss sie also nicht bei jeder Öffnung der Bibliotheken neu anpassen.
36. Leistungssteigerung durch Nutzungsdaten
Microsoft hat beim Windows 7 RC die von den automatischen Telemetriesystemen gesammelten Daten verwendet, um die Zeit bis zum Erscheinen des Startmenüs nach einem Klick auf den Start-Knopf zu verkürzen. Man wolle dafür sorgen, dass das Startmenü innerhalb von 50 bis 100 Millisekunden auftaucht - inzwischen ist dies bei 92 Prozent der gemessenen Systeme der Fall.Weitere Informationen: WinFuture Windows 7 Special
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