Windows 7 wird .mov-Video-Container unterstützen

Video Microsofts neues Betriebssystem Windows 7 wird die Wiedergabe von Videos in dem von Apples Quicktime genutzten .mov-Containter nativ unterstützen. Das teilten die Entwickler mit.

.mov-Container können verschiedene Video-Formate beinhalten, darunter MPEG-4- und H.261-kodierte Inhalte. Wegen der engen Zusammenarbeit Apples mit der Filmindustrie werden beispielsweise Trailer von Hollywood-Produktionen meist als Quicktime-Dateien im Internet bereitgestellt.


Windows-Nutzer mussten sich deshalb stets den Quicktime-Player von Apple oder eine andere Wiedergabe-Software installieren, wenn sie diese Inhalte ansehen wollten. Das wird unter Windows 7 nicht mehr notwendig sein. Aber nicht nur die Verbreitung des Formates im Internet bewog Microsoft zu der nativen Unterstützung.

"Wir haben .mov-Support in den Windows Media Player integriert, weil auch zahlreiche Digitalkameras das Format zur Speicherung von Videos nutzen", teilten die Entwickler mit. Andererseits dürften auch Überlegungen eine Rolle gespielt haben, wie man verhindert, dass Windows-Nutzer zunehmend Apple-Programme wie iTunes oder Safari als zusätzliche Installations-Option zu Quicktime angeboten bekommen.

WinFuture-Special: Windows 7
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Auf diese Option warte ich seit über 10 Jahren. Allerdings gibt es das Quicktimesetup auch ohne iTunes. und Safari war bei mir noch nie in nem Setup enthalten.
 
@Mister-X: Im Setup war Safari wirklich nie drin. Aber der Apple-Updater bringt es danach als "Update" und angeblich ist es bereits angekreuzt. Gilt auch für das QT-Setup ohne iTunes. Wer also in der Updatemeldung einfach schnell auf "Weiter" klickt hat ihn anschließend drauf, das ist wohl auch die Absicht die dahintersteht.
 
@Harald.L: Mittlererweile wurde aber der gesetzte Haken auch entfernt
 
@Mister-X: das gibt, weiß ich schon, wieder geheule von Apple :D
 
@DUNnet: Ich glaube nicht... immerhin hat doch Apple da denk ich den Daumen drauf, wenn Microsoft das Format nutzen will, wird also wohl ein Lizenzvertrag geschlossen worden sein und Apple kräftig Geld einstreichen.


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