UFO-Hacker: Auslieferung an die USA droht akut

Hacker Die britische Justiz wird nicht gegen den "UFO-Hacker" Gary McKinnon vorgehen. Die heutige Entscheidung macht seine Auslieferung an die USA, wo ihm weit höhere Strafen drohen, aber wahrscheinlicher. McKinnon drang in den Jahren 2001 und 2002 in zahlreiche Rechner des US-Militärs und der Raumfahrtbehörde NASA ein. Er war dabei nach eigenen Angaben auf der Suche nach Beweisen, dass die USA Wissen über Außerirdische verborgen halten.

Die Polizei hatte ihn anschließend relativ schnell ausfindig gemacht - schließlich versuchte er nicht, seine Identität möglichst gut zu verschleiern, wie es üblicherweise bei solchen Taten vorkommt. Die Staatsanwaltschaften in Großbritannien und den USA nahmen daraufhin Ermittlungen auf.

Seitdem hoffte McKinnon, einen Prozess in seiner Heimat zu erhalten, wo ihm vermutlich nur eine geringe Strafe gedroht hätte. Wie die britische Staatsanwaltschaft heute mitteilte, habe man zwar ausreichend Beweise für die Aufnahme eines Verfahrens, allerdings wögen die Anschuldigungen seitens der US-Justiz weit schwerer und seien daher bevorzugt zu behandeln.

Auf der anderen Seite des Atlantiks drohen McKinnon wegen schärferer Gesetze bis zu 60 Jahren Haft. Mit Milde hat er außerdem kaum zu rechnen, da er unter anderem in den Wochen nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in verschiedene Systeme des Militärs eindrang.

Mitten in den Kriegsvorbereitungen musste deshalb eine Reihe von Rechnern vom Netz getrennt und wieder abgesichert werden. Darunter befanden sich den Angaben zufolge auch Systeme der US-Navy, die für die Logistik der Waffenversorgung der Atlantik-Flotte zuständig waren.

McKinnons letzte Chance ist nun ein erfolgreicher Widerspruch gegen die bereits bewilligte Auslieferung an die US-Behörden. Diese Möglichkeit hat ihm der oberste britische Gerichtshof noch eingeräumt.
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