Intel-Chef: Windows 7, die Wirtschaftskrise & Nvidia

Wirtschaft & Firmen Der Chef des Chipherstellers Intel, Paul Otellini, sprach bei einem Analystentreffen über die Zukunftspläne seines Unternehmens. Dabei schnitt er alle Themen an, die in der IT-Branche derzeit für Aufregung sorgen. Demnach hat die Wirtschaftskrise auch Intel nicht verschont - der Chiphersteller musste im vierten Quartal 2008 einen Gewinnrückgang um 90 Prozent hinnehmen. Otellini will nun vor allem auf das 32-Nanometer-Fertigungsverfahren setzen. Vor zwei Wochen hatte er die ersten Chips mit dieser Technologie angekündigt.

Obwohl die Werke aktuell nicht ausgelastet sind und immer mehr investiert werden muss, hofft der Intel-Chef auf eine Senkung der Produktionskosten. Sobald sich der Markt erholt hat, kann man dann gut vorbereitet durchstarten.

Die Auseinandersetzung zwischen Nvidia und Intel sieht Otellini gelassen. "Wenn man keinen Prozessor hat, was kann man denn sonst noch verkaufen?", scherzte er. Erst kürzlich hatte Intel eine Klage gegen Nvidia eingereicht, da es zu Lizenzstreitigkeiten bei den Chipsätzen gekommen war.

Otellini geht fest davon aus, dass in Zukunft die CPU die Grafikberechnung übernehmen wird. Wer mehr Leistung benötigt, findet entsprechende Lösungen bei Nvidia und ATI. Die entsprechende Hardware kündigte Intel mit der Larrabee-Architektur bereits an, demonstrierte sie allerdings noch nicht öffentlich.

Netbooks bezeichnete der Intel-Boss als einzigen Hoffnungsschimmer, der derzeitig in der PC-Industrie existiert - die sehr guten Verkaufszahlen belegen das. Die Anwender sollten sich allerdings weiterhin auf Einschränkungen gefasst machen. Intel hofft auf das kommende Betriebssystem Windows 7, das im Gegensatz zu Windows Vista flüssig auf Netbooks laufen soll.

Otellini erklärte auch, dass die Starter Edition von Windows 7 maximal drei Anwendungen gleichzeitig ausführen kann. Sie soll, anders als bei Windows XP, weltweit angeboten werden und nicht nur in einigen Entwicklungsländern. Ob ein im Hintergrund laufender Virenscanner schon zu diesen drei Programmen dazugezählt wird, ist nicht bekannt.
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