Nigeria Connection ergaunert sich Rekordsumme

Spam & Phishing Der so genannten Nigeria Connection ist es gelungen, einer Österreicherin eine Rekordsumme abzunehmen. Insgesamt 350.000 Euro überwies die Frau an die Betrüger, berichtete der Fernsehsender 'ORF'. Die Geschäftsfrau aus Salzburg fiel dabei auf die übliche Masche herein: Sie sollte angeblich helfen, eine Erbschaft von 6 Millionen Dollar zu erlangen. Wenn sie Notar, Anwaltskosten und Steuern vorfinanziere, solle sie 40 Prozent des Vermögens erhalten, hieß es.

Um die Summe aufbringen zu können, soll die Betroffene eine Münzsammlung verkauft und Bausparverträge aufgelöst haben. Auch der Firmenkasse hat sie offenbar Geld entnommen. Da die Beträge jeweils an verschiedene Auslandskonten verschickt wurden, ist die Wahrscheinlichkeit gering, sie je wieder zurückzubekommen.

Im aktuellen Fall handelte es sich bei dem angeblichen Absender nicht um einen Nigerianer, obwohl diese lange Zeit den größten Teil der Täter ausmachten. Der Betrüger gab sich dieses Mal als Angestellter einer Bank in den Niederlanden aus. Dort soll der fragliche Betrag auf dem Konto eines Verstorbenen liegen, der keine weiteren Angehörigen hat.

Mit Hilfe aus dem Ausland sollte es möglich sein, die Erbschaft anzutreten. Die Mitteilung war dabei in einem ähnlich schlechten Deutsch verfasst, wie in vielen anderen E-Mails dieser Art auch. Bei der Polizei in Österreicht zeigte man sich vor allem darüber verwundert, dass noch immer Menschen auf diese seit langem bekannte Betrugsmasche hereinfallen.
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