Nigeria Connection ergaunert sich Rekordsumme

Spam & Phishing Der so genannten Nigeria Connection ist es gelungen, einer Österreicherin eine Rekordsumme abzunehmen. Insgesamt 350.000 Euro überwies die Frau an die Betrüger, berichtete der Fernsehsender 'ORF'.

Die Geschäftsfrau aus Salzburg fiel dabei auf die übliche Masche herein: Sie sollte angeblich helfen, eine Erbschaft von 6 Millionen Dollar zu erlangen. Wenn sie Notar, Anwaltskosten und Steuern vorfinanziere, solle sie 40 Prozent des Vermögens erhalten, hieß es.


Um die Summe aufbringen zu können, soll die Betroffene eine Münzsammlung verkauft und Bausparverträge aufgelöst haben. Auch der Firmenkasse hat sie offenbar Geld entnommen. Da die Beträge jeweils an verschiedene Auslandskonten verschickt wurden, ist die Wahrscheinlichkeit gering, sie je wieder zurückzubekommen.

Im aktuellen Fall handelte es sich bei dem angeblichen Absender nicht um einen Nigerianer, obwohl diese lange Zeit den größten Teil der Täter ausmachten. Der Betrüger gab sich dieses Mal als Angestellter einer Bank in den Niederlanden aus. Dort soll der fragliche Betrag auf dem Konto eines Verstorbenen liegen, der keine weiteren Angehörigen hat.

Mit Hilfe aus dem Ausland sollte es möglich sein, die Erbschaft anzutreten. Die Mitteilung war dabei in einem ähnlich schlechten Deutsch verfasst, wie in vielen anderen E-Mails dieser Art auch. Bei der Polizei in Österreicht zeigte man sich vor allem darüber verwundert, dass noch immer Menschen auf diese seit langem bekannte Betrugsmasche hereinfallen.
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Wer so dumm ist hat es nicht anders verdient, Dummheit stirbt halt nie aus.
 
[re:1] Flo8o am 25.02.09 16:02 Uhr
(+16
@Maniac-X: Wer gibt denn hier ein Minus? Ich bin ganz deiner Meinung: Das ist an Dummheit nicht mehr zu übertreffen. Ich kann mich täglich über die Blödheit mancher menschen amüsieren. Die Frau leitet ein Unternehmen und fällt auf so einen Bullshit rein...^^ Unglaublich!!!
 
@Maniac-X: Ich finde nicht dass leichtgläubige oder naive Leute es verdient haben dass ihr Leben zerstört wird.
 
@lutschboy: Das hat nicht nur etwas mit "krankhafter Leichtgläubigkeit" zu tun, wenn man 40% eines Erbes haben möchte und dafür bereit ist, 350.000 vorzufinanzieren. Das hat was mit krankhafter Geldgeilheit zu tun.
 
@satyris: Menschen sind geldgeil, so ist das eben. Wenn dir ein Erbe zusteht dann wirst du es ja auch nehmen, auch wenn du dafür erst etwas investieren musst, oder etwa nicht? Allerdings bist du halt in der Lage die Seriösität zu erkennen und zu überprüfen. Manche Menschen sind das nicht. Und ich weiß nicht wieso die es verdient haben abgezockt zu werden, nur weil sie naiv sind.


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