Freiwillige vor: Nokia will 1.000 Stellen streichen

Wirtschaft & Firmen Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation muss der Handyhersteller Nokia seine Kosten senken. Um dies zu erreichen, bietet man ab März ein Abfindungsprogramm für bis zu 1.000 Mitarbeiter an. Damit will man vor allem ältere Mitarbeiter zu einem Ausstieg aus dem Unternehmen bewegen. Alle anderen Mitarbeiter werden angehalten, unbezahlte Auszeiten zu nehmen. Der zur Verfügung stehende Urlaub soll tatsächlich als Freizeit genutzt und nicht ausbezahlt werden. Man hofft durch diese Maßnahmen, weniger unfreiwillige Kündigungen aussprechen zu müssen.

Die angebotenen Abfindungen, zu denen Nokia keine weiteren Details nannte, gelten ab März und können bis zum 31. Mai 2009 in Anspruch genommen werden. Das Programm ist zudem auf 1.000 Mitarbeiter beschränkt. Es richtet sich an alle Angestellten weltweit.

Im letzten Quartal musste Nokia einen großen Gewinneinbruch akzeptieren. Als Folge kündigte das finnische Unternehmen drastische Sparmaßnahmen an. So wird unter anderem die Handyproduktion gedrosselt und der Standort in Jyväskylä mit 320 Beschäftigten geschlossen. In Deutschland hatte Nokia bereits im letzten Jahr das Bochumer Werk aufgegeben.
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