Kritische Sicherheitslücke im Adobe Reader & Acrobat

Sicherheitslücken Adobe warnt derzeit vor einer kritischen Sicherheitslücke im Adobe Reader sowie im Acrobat. Das Problem lässt sich ausnutzen, um einen Rechner mit Schädlingen wie Würmern oder Trojanern zu infizieren. Trotz der akuten Gefahr will Adobe erst am 11. März einen Patch für die aktuelle 9er-Version veröffentlichen. Updates für die älteren Versionen erscheinen dann einige Tage später. Um die Lücke auszunutzen, muss das Opfer lediglich eine modifizierte PDF-Datei öffnen.

Nutzer einer Antiviren-Software sind zum größten Teil auf der sicheren Seite, da der Exploit erkannt wird. Symantec kennt das Problem bereits seit dem 12. Februar, stuft die Bedrohung allerdings als niedrig ein. Noch soll die Lücke lediglich für gezielte Angriffe ausgenutzt werden. Dies könnte sich aber schon bald ändern.

Solange Adobe keinen Patch zur Verfügung stellt, kann man sich auch auf eine andere Art und Weise schützen. So schlägt die Shadowserver Foundation vor, dass JavaScript im Adobe Reader und Acrobat zu deaktivieren.
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