Bericht: Fujitsu Siemens rechnet mit Umsatzeinbruch

Wirtschaft & Firmen Der Computer-Hersteller Fujitsu Siemens wird im laufenden Geschäftsjahr, welches zum 31. März 2009 zu Ende geht, massive Verluste einfahren. Dies berichtet das 'Manager Magazin' unter Berufung die Marktforscher von Gartner. Wie es heißt, soll der Umsatz im Geschäftsjahr 2008/2009 um eine Milliarde Euro auf rund 5,5 Milliarden Euro sinken. Daran ist jedoch ausnahmsweise nicht die derzeitige Wirtschaftskrise schuld, sondern der Konzern selbst, meinen die Analysten. Die Zuwachsraten für den europäischen PC-Markt lagen zuletzt im zweistelligen Bereich.

Um die erwarteten Gewinn- und Umsatzeinbrüche zu kompensieren, hat Fujitsu Siemens-Chef Kai Flore zuletzt ein Sparprogramm ins Leben gerufen, bei dem allein in Deutschland knapp 700 der aktuell 6.000 Mitarbeiter entlassen werden sollen. Europaweit möchte man zusätzlich etwa 300 bis 400 Stellen streichen, heißt es.

Anfang November wurde bekannt, dass Siemens zum 1. April 2009 aus dem gemeinsamen Joint-Venture mit Fujitsu aussteigen und seinen 50-Prozent-Anteil an den japanischen Konzern verkaufen wird. Der Preis hierfür soll bei etwa 450 Millionen Euro liegen.
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