Freenet hat seine DSL-Sparte endgültig aufgegeben
Der Unternehmensteil steht bereits seit dem letzten Jahr zum Verkauf. Im Oktober sah es schon so aus, als ob ein Transfer kurz bevor steht. Allerdings hat sich bisher doch noch kein Investor gefunden, der das DSL-Geschäft übernehmen will.
Auch die niederländischen Debitel-Tochter, die schon an den Telekommunikationskonzern KPN abgegeben wurde, gehört zu den aufgegebenen Geschäftsbereichen. Beide zusammen brachten es im letzten Jahr auf einen Verlust von 36,7 Millionen Euro.
Bei den weitergeführten Unternehmensteilen sieht es bedeutend besser aus. Diese erzielten einen Überschuss von 148,4 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte von 1,69 Milliarden Euro auf 2,87 Milliarden Euro. Für das Wachstum ist allerdings teilweise die Übernahme von Debitel verantwortlich.
Im neuen Geschäftsjahr wird das Unternehmen nicht mehr unter dem Namen Freenet auftreten. Die Marke wird in "Mobilcom Debitel" umgewandelt.
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