Intel verklagt Nvidia wegen fehlender Chipsatz-Lizenz

Recht, Politik & EU Der Chiphersteller Intel hat in den USA seinen Partner Nvidia verklagt, da dem Unternehmen die Chipsatz-Lizenz für Prozessoren mit integriertem Speichercontroller wie dem Core i7 fehlt. Intel gibt an, dass man über ein Jahr erfolglos mit Nvidia verhandelt hat. Die rechtlichen Schritte sieht man nun als letztes zur Verfügung stehendes Mittel an, um den Streit beizulegen. Nvidia ist allerdings anderer Meinung und veröffentlichte eine Stellungnahme.

Darin erklärt der Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang, dass die Lizenz sehr wohl für kommende Prozessoren gilt. Die Klage von Intel betrachtet man als einen Versuch, die Konkurrenz zu behindern, um das Prozessorgeschäft zu schützen.

So hat Nvidia in den letzten Jahren Technologien wie ION, SLI, Hybrid Power und CUDA entwickelt, die die Macht von Intel bedrohen könnten, da sie eine Alternative zu leistungsfähigen Prozessoren darstellen. Die 2004 von Intel vergebene Lizenz ermöglicht es Nvidia, Chipsätze zu entwickeln, die den Prozessor mit anderen PC-Komponenten verbinden.
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